Sonntag, 26. Mai 2013

Labskaus

... muss ja auch mal sein.

Für alle Nicht-Nordlichter mag es erstmal komisch klingen, aber lasst euch gesagt sein. es sieht auch so aus ;)
Schmeckt aber besser und es ist so einfach. Im Grunde ist es ja nur ein gepimpter Kartoffelbrei mit Rollmops und Spiegelei...

Wir brauchen:

1 Dose Corned Beef
500g Kartoffeln, gekocht
3 Gewürzgurken
2 Zwiebeln (ich hab Ziebellauch genommen, sieht besser aus und ist milder)
etwas Rote Bete
Salz, Pfeffer, Piment
Margarine/Öl zum Braten

Ei
Rollmops

Als erstes kochen wir die Kartoffeln (ich mach Pellkartoffeln für einen Standardkartoffelbrei... also warum nicht auch hier?) Inzwischen können die anderen Zutaten schonmal kleingehackt werden. Anschließend schwitzen wir alles zusammen schön an und zerstampfen es dann zusammen mit den Kartoffeln. FERTIG
Ein Spiegelei drauf und ein Rollmops oder anderes Gefisch dabei und schon haben wir eine super leckere und einfache Mahlzeit.




 



Testurteil: unbedingt wieder


russische Soljanka

Was macht man um eine hungrige Meute Camper satt zu bekommen, wenn man statt eines Spanferkels nur einen großen Toph hat?
Ne gute alte Soljanka mit schön viel Fleisch ;)


Was wir brauchen:

8 Bockwürste
600g Kassler
1 Tube Tomatenmark
1 Tube Paprikamark
4 Paprikaschoten
1 Glas Letscho
1 Zwiebel
1l Wasser (gern Brühe)
Öl
Tabasco
1 Chilischote
1x Kräuterschmelzkäse
Gewürzgurken

1 Becher saure Sahne oder Schmand
1 Zitrone


Erstmal schnippeln wir alles klein, braten dann das Fleisch in den Öl an und werfen die Zwiebeln und das restliche Gemüse rein und brutzeln alles schön an.
Dann gießen wir die Brühe drauf, machen das Tomaten- & Paprikamark dran, würzen das Ganze mit Tabasco, Salz, Pfeffer und Chili und dicken es mit Schmelzkäse etwas an... alles schön köcheln und ziehen lassen - wieder so ein Gericht, was eigentlich erst am 2. Tag richtig lecker ist :)

Soljanka wird klassisch mit Schmand oder saurer Sahne und Zitrone serviert:



Testurteil: lecker Klassiker

So macht es Spaß, trendy zu sein

Der neuste Trend und letzte Schrei in Sachen Backen sind zur Zeit glaube ich, Cakepops. Nach Macarones und Cupcakes kommen nun kleine Kuchenlollies vom großen Teich zu uns. Selbst Starbucks bietet sie mitlerweile für ungeheure 1,95€/Stk an (so habe ich mir sagen lassen).
Wer denkt diese kleinen Kuchenlutscher sind nur was für Kinder, mit diesem ganzen bunten Zuckerstreuselzeug hat sich aus seiner Kindheit offensichtlich weder die Neugier, noch die Fantasie bewahrt.
Vor gar nicht alzulanger Zeit lief mir, beruflich bedingt, ein Cakepop-Backset über den Weg und die Zuckerbäckerin hat uns dafür ganz wundervolle Pops gezaubert.
SOWAS WILL ICH AUCH, was man damit alles machen kann?!

Also habe ich mir, ohne mich vorher zu belesen, auch sowas besorgt. Amazon dein Freund und Helfer.

 
 
 
Dann kanns ja losgehen.
Ich dachte mir, ich mach Brownieteig, der ist immer lecker und immer schokoladig ;)


für den Teig

150g Butter
100g Zartbitterschokolade
150g Zucker
1 Tl Vaniliezucker
1 Prise Salz
40g Kakao
50g Mascarpone
3 Eier
75g Mehl
+ gemahlene Mandeln
+ Bittermandelaroma
 
 
zum Dekorieren

Kuvertüre
Palmin
buntes Zeug
gemahlene Mandeln
Marzipanlikör (Ü18 Variante)
 
Als erstes wird die Schokolade zusammen mit der Butter geschmolzen und der Herd schonmal auf 175°C vorgeheizt. Alle anderen Teig - Zutaten können schonmal vermengt werden. Wenn die Schokolade flüssig ist, wird sie druntergerührt, bis ein schöner Teig entsteht. Das wird dann in die Form getan und ab damit in den Ofen für ca 30min.

Während das so rumbackt, kann man schonmal die Kuvertüre schmelzen und das Palmin reingeben (damit die Kuvertüre nachher schön abtropfen kann und man nur eine zarte Schokoschicht hat und keine mm-dicke Schokokruste). Für die Mandelvariante (da wurden dem Teig dann gemahlene Mandeln und Bittermandelaroma beigefügt) kommt noch etwas Marzipanlikör in die Kuvertüre.

Wenn die Lollirohlinge fertig gebacken und aus der Form gepurzelt sind, steckt man die Stiele rein und tunkt die Lollis in die Schokolade und anschließend in die Deko. Ich hab eine bunte mandelfreie Variante und eine Mandelvariante gemacht:
 
 

 




Warum habe ich nun aber bemängelt, dass ich mich vorher nicht belesen habe?
Nunja... man braucht gar keine Backform. Denn eigentlich werden Cakepops gar nicht gebacken, sondern nur geformt.
Es werden lediglich Kuchenreste verarbeitet. Nehmen wir zB fertige Brownies (wo wir nun schonmal bei Brownies sind), zerkrümeln sie, vermengen das ganze mit Mascarpone oder Frischkäse und machen kleine Bällchen draus, stecken sie auf Stiele und dekorieren sie anschließend, haben wie Cakepops wie sie wirklich gehören...
Das ist wesentlich einfacher und ein ganz anderes und tolles Geschmackserlebnis (man kann ja auch 'n alten Kuchen nehmen, der eigentlich schon zu trocken ist zum so essen, mit etwas Mascarpone und ev hier wieder Mandellikör o.ä. wirds ja eine ganz neue und großartige Nascherei - Resteverwertung deluxe, sozusagen)
Da ich beim Beschmieren der Selekionform ordentlich "Abfall" produziert habe und noch einiges an Mascarpone übrig ist, probier ich das natürlich auch gleich aus:

VIEL BESSER! Richtig lecker und nicht einfach nur ein Kuchen am Stiel sondern mehr als das.
Ich werde damit in Zukunft noch etwas rumspielen und variieren... Was man da alles machen kann?! :)

Also eigentlich sind Cakepops eine tolle und günstige Art aus ("alten") Kuchenresten noch was tolles zu zaubern... Echt Klasse. So macht es Spaß trendy zu sein :)

Sonntag, 17. März 2013

Mandelhörnchen? Nichts leichter als DAS!

Hätte ich gewusst, wie einfach Mandelhörnchen zu machen sind, hätte ich sie schon viel früher mal gemacht :)
10 Minuten basteln, 10 Minuten backen - FERTIG! Einfach genial und lecker!

Also, wie funktionierts?

wir brauchen:
200g Marzipanrohmasse
100g gemahlene Mandeln
2TL Zitronensaft
(2. Runde habe ich frisch gepressten Orangensaft genommen - auch lecker)
100g Puderzucker
1 Eiweiß
100g gehobelte Mandeln
100g Schokolade
(Kuvertüre oder eine Tafel gute Zartbitterschoki)


Wir kneten den Puderzuckern, das Marzipan und die gemahlenen Mandeln, das Eiweiß und den Saft zusammen, formen Hörnchen, wälzen sie in den gehobelten Mandeln und schieben sie für 10 - 12 Minuten in den Ofen - bis die ersten Mandeln bisschen angeknuspert aussehen :)
Inzwischen setzten wie die Schokolade auf (schmelzen sie im Wasserbad) und wenn die Hörnchen aus dem Ofen kommen und gut abgekühlt sind, schicken wir sie auf einen kurzen Tauchgang... und ZACK: FERTIG!

geil, wie einfach das geht oder? :)

Tipp:

1. Der Teig ist ziemlich matschig und klebrig, daher empfehle ich den Teig mit Hilfe von 2 Esslöffeln aus der Schüssel zu nehmen. 1 Esslöffel voll Teig = ein Hörnchen. Der 2. Löffel dient zum Abstreichen.
Das Häufchen Teig am besten direkt in die gehobelten Mandeln werfen und mit diesen bedecken, dann kann man die Hörnchen gut formen ohne sich völlig einzusauen und hat gleich die Mandeln dran :)

2. Wenn die Hörnchen aus dem Ofen kommen und man sie anfasst sind sie noch sehr weich - keine Sorge, das muss so. Wenn sie gut abgekühlt sind, sind sie außen fest und innen etwas weich - perfekt!



Testurteil: super lecker. ubedingt wieder!

Sonntag, 3. Februar 2013

Donauwellen

Man da war ich ja heut fleißig :)
Letztes Wochenende hab ich das mit den Donauwellen schonmal versucht, hat leider nicht geklappt. Ich hab das Rezept entsprechend umgeschrieben und nun hats super gut geklappt :)
Dazu muss ich aber gestehen, dass ich beim letzten Mal auch extrem geschummelt habe ;)

Wir brauchen also tatsächlich:

Teig:

250g Butter
250g Zucker
6 Eier
350g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
Kakao
1 Glas Kirschen


Creme:
500ml Milch
1 1/2 Vaniliepuddingpulver
250g weiche Butter



Guss:

300g Kuvertüre
50g Butter
1/2 Becher Sahne


Schön Butter und Zucker cremig rühren, Eier, Mehl, Backpulver und ein Schuss vom Kirschsaft zusammenrühren und schonmal den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Hälfte vom Teig auf's Backblech geben. Die andere Hälfte vermengen wir mit Kakao... so ca 2 Esslöffel aber wenn man Kakao so mag wie ich, dann darfs auch mehr sein ;)
Die Schokohälfte verteilen wir jetzt auf der hellen Hälfte und schieben das ganze dann in den Ofen.
Für 30 Minuten - nicht länger.
Dann rühren wir den Pudding an, so wie es drauf steht. Dann ziehen wir die weiche Butter und die Sahne drunter. Das lassen wir dann abkühlen, genauso wie den Kuchen. Und dann verteilen wir die Creme darauf.
Anschließende widmen wir uns dem wohl schönsten Teil: SCHOKOLADE
Wir schmelzen die Schokolade und die Butter zusammen und ziehen dann die Sahne drunter. Und dann verteilen wir das auf dem kalten Kuchen und lassen die Schokolade auch noch ein bisschen abkühlen :)
Wenn man die Schokoschicht fest haben möchte, muss man Sahne und Butter natürlich weglassen aber ich wollte kein Schokobrett sondern eine leckere Schokoschicht, die beim Schneiden auch nicht bricht :)

 
Testurteil: unbedingt wieder :D

Kohlrabicremesuppe

Ich wollte Kohlrabi und auch mal ne Suppe machen. Also beides zusammen.
Laut Rezept brauchen wir:

Kohlrabi
Brühe
Weiswein Rotwein
Zwiebellauch Zwiebeln
Butter
Salz, Pfeffer
Sahne


und ich hab dazugetan:

ne halbe Gurke (lag halt noch so rum)
n Becher Kräuterfrischkäse
Muskat, Oregano, etwas Majoran


Hab den Kohlrabi und die halbe Gurke naggich gemacht, zerkleinert und mit der Zwiebel das gleiche getan. Alles zusammen hab ich dann im Topf mit Olivenöl angedünstet mit einem Glas Brühe und einem guten Schuss Wein abgelöscht und das Ganze ne ganze Weile einkochen lassen und alles schön gewürzt. Dann hab ich den leckeren Schmelzkäse eingerührt und noch ein bisschen rumköcheln lassen... und dann irgendwann hab ich noch n halben Becher Sahne dran gekippt...
Man das ist ganz schön lecker geworden - auch wenn sich Weiswein sicher besser machen würden :)



Testurteil: SEHR GUT!

Sonntag, 7. Oktober 2012

Cookie - Alarm

Zur Abwechslung mal ein freies Wochenende, YEAH. Und draußen richtig schönes Herbstwetter. Was gibt es da besseres als sich den Tag mit Leckereien zu versüßen?
Nüscht!
Kuchen oder Kekse, fluffige Cookies oder Knusperkram?
Schauen wir doch ma hier. Hier finden wir nämlich jede Menge Leckereien und da wir, also vor allem ich, ja nicht auf Kalorien achten muss, kann ich die Low-Fat-Rezepte einfach überblettern und gleich zu den richtigen Sauereien scrollen. Ausgesucht hab ich mir die Super Chunk Cookies und die Weltfriedens-Kekse (schon allein wegen dem Namen, muss man sie mal machen, find ich)
Da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich einfach beide gemacht :)

Fangen wir mit den Weltfriedenskeksen an und schauen mal, was wir davon überhaupt im Haus haben.

Wir brauchen:

160g   Mehl
30g     Kakao

1/2Tl  Natron hab ich nicht. also durch Backpulver ersetzt.
160g   Butter
150g   brauner Zucker
50g     weißer Zucker

1/2Tl   Fleur de sel hätte ich gehabt, hab ich aber vergessen mit ran zu machen.
1Tl      Vanillezucker (selbstgemacht)
140g    Bitterschokolade hätt ich auch gehabt aber ich hab Choco Crossies im Schrank entdeckt (auch mit Bitterschokolade) und gedacht "ach, das wär ja mal was"

Lassen wir das Backen beginnen:

Kakao, Natron -> Backpulver und Mehl vermischen wir in einer Schüssel. Butter, Zucker, Salz und Vaniliezucker schlagen wir schön cremig und geben dann die Mehlmischung dazu, rühren fleißig weiter und geben zum Schluss die gehackten Choco Chrossies dazu. Schon feddich :) Laut Originalanleitung soll man den Teig anschließend rollen und 3h kühlen lassen und tralala aber das dauert ja alles und wir wollen JETZT naschen :D
Also formen wir uns kleine Bällchen, drücken sie platt und tun sie auf unser Backblech (2 sollten es sein), was natürlich hübsch mit Backpapier ausgelegt ist, und schieben das Gesamtkunstwerk dann bei 160°C in den vorgeheizten Ofen :) 12 Mintuten backen wir das dann - unbedingt nicht länger, auch wenn der Teig noch weich und brüchig ist. Wenn man die Kekse dann auch einem Rost abkühlen lässt werden sie auch fest. Nur Geduld und auf keinen Fall totbacken! Und fertig sind die WeltfriedensKekse :)

am besten ein Glas Milch dabei, die sind nämlich wirklich seeehr schokoladig und mächtig :)

Testurteil: lecker! unbedingt wieder.



Bei den folgendem Rezept wurde noch mehr improvisiert und das Ergebnis war auch gleich viel besser - da hab ich mich in meinem Tun wieder bestätigt gefühlt ;D

Wir brauchen für die Super Chunk Cookies:

225g  Butter
175g  Zucker

170ml gezuckerte Kondensmilch (1/2 Dose Milchmädchen) hab ich nicht! Aber dafür hab ich einen vollen Kühlschrank und Phantasie: Ich nehme mir also 150ml Sahne und fülle diese mit Ingwercurd auf bis der Eichstrich 175ml erreicht ist :) Das ganze gut schütteln und schon haben wir einen Ersatz mit Geschmack. Machen wir also Ingwerkekse?!
350g   Mehl
1/2Tl  Backpulver

Messerspitze Natron hab ich immernoch nicht, also etwas mehr Backpulver
100g  Schokolade, weiß bei mir kommt nur dunkle Schokolde rein ;)
75g    Macadamia - Nüsse (gasalzen) hab ich nicht. außerdem machen wir ja nun Ingwerkekse. Und was hab ich da im Kühlschrank? kandierten Ingwer - wie praktisch :)
50g    Karamelbonbons hab ich nicht, mag ich nich, passt auch gar nicht dazu also: lass ich weg!

Dann fangen wir mal an:

Ingwer und Schokolade zerhacken wir erstmal und stellen das zur Seite. Dann rühren wir unser Milchmädchenersatz an: Ich würde empfehlen das Mischungsverhältnis etwas zugunsten des Ingwercurds zu ändern. Also mehr Ingwercurd und etwas weniger Sahne, um den Keks etwas mehr nach Inwgwer schmecken zu lassen. Außerdem wird es dann noch etwas dickflüssiger und kommt dem Milchmädchen noch näher zumindest von der Konsistenz - geschmacklich ist es natürlich kein Vergleich: "furchtbar süß" vs. "lecker Ingwer, ein Hauch Schärfe und eine leichte Süße"

Den Teig selbst machen wir dann wieder genau wie oben:
Butter und Zucker schlagen wir schaumig, geben dann unsere Ingwersahne dazu und anschließend Mehl & Backpulver. Und die gehackte Schokolade und Ingwer nicht vergessen. Wieviel Ingwer ihr nehmt müsst ihr mal sehen. Ich hab alles genommen, was ich noch hatte, das war nicht sonderlich viel - vielleicht 50g oder so.

Im Gegensatz zu der Weltfriedensschokoversion gehen diese Cookies hier noch mehr außeinander. Also die Häufchen ruhig klein halten und ausreichenden Abstand nicht vergessen. Also wieder aufs backpapierte Backblech und anschließend bei vorgeheizten 180°C in den Ofen. Für 13 Minuten dieses Mal. Aber auch nicht länger.... das kennen wir ja schon: die Zeit ist enorm WICHTIG!
Und wieder abkühlen lassen.

super gut: außen knusprig, innen lecker weich.


Testurteil: nächstes Mal etwas mehr Ingwer, dann ist es perfekt. (oder vielleicht noch mit geriebener Orange aufwerten?)

Donnerstag, 23. August 2012

Pizza Pizza

Wo findet man ein gutes Pizza-Rezept? Kommt wohl drauf an, wie man sie mag. Wir mögens amerikanisch, fluffig, locker und nicht so dünn...
1. Weg: www.USA-kulinarisch.de und zack: "Pizza dough" fälschlicher Weise findet man das Rezept unter Fast Food. Wenn man allerdings den Teig und die Soße (www. usa-kulinarisch.de "Marinara Sauce") selbermacht und dann noch den Belag frisch schnibbelt ist es nicht sonderlich "fast" ... aber macht nix, die Arbeitszeit lohnt sich.

Wir brauchen für den Teig:

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
je 1/2 TL Salz und Trockenhefe
1 Prise Zucker
2 TL Olivenöl
150 - 170 ml Wasser

außerdem hab ich dran:
Oregano
Pfeffer
Paprikapulver
ergibt 1 Pizza (30 cm)


soweit so gut... soweit so lecker

Und für die Soße:

1 gr. Dose Tomaten (825 ml), abgegossen    -  hab passierte Tomaten stückig und scharf genommen
125 g Tomatenmark
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1/4 TL Zwiebelpulver
1/4 EL Oregano
1 TL Basilikum, getrocknet
1 Prise Chili
  ^^ wir haben ja schon die scharfen Tomaten
3/4 TL Knoblauchsalz
2 TL Olivenöl
1 TL Zucker
50 Gramm Parmesan, gerieben

ergibt für 4 - 6 Pizzas ^^ desswegen hab ich auch von allem (außer von den Gewürzen natürlich) nur die Hälfte genommen :) Wir brauchen ja nur eine Pizza...


Und Belag:

Na wie's euch schmeckt wir hatten dabei:

Paprika
Zwiebel
Championgs
Mais
Hackfleisch
(hab ich leider vergessen... wollte ich eigentlich würzig anbraten und mit drauf tun)
 
Zubereitung Teig
Das Mehl mit Backpulver, Salz, Hefe und einer Prise Zucker vermischen, Olivenöl mit lauwarmem (nicht heißen!) Wasser vermischen und zum Teig geben, alles sehr gut durchkneten, mindestens 5 Minuten lang. Den Teig zehn Minuten gehen lassen, nochmal gut durchkneten und eine Stunde ruhen lassen. Wärenddessen hab ich die Soße nagerührt: Alle Zutaten, bis auf Zucker und Käse, gut mischen und 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zucker und Parmesan zugeben und nochmals zehn Minuten garen lassen, oft rühren. Zurück zur Pizza: Pizza- oder Springform einfetten - ich hab ne Tarteform genommen, geht auch super gut :) Teig mit den Fingern in die Form drücken. Wieder zehn Minuten stehen lassen und in der Zeit den Belag vorbereiten. Pizzaboden mit Knoblauchöl (haben wir nicht, Olivenöl tuts auch) beträufeln, mit der Soße bestreichen und mit Parmesan bestreuen, belegen und wieder mit restlichem Käse bestreuen. Bei 230 Grad (Umluft 200) etwa 15 Minuten backen.

Testurteil: auch vegetarisch super lecker ;)



der Teig in seiner Tarteform


unser Belag (Mais ist noch in der Dose, musste ja nich geschnibbelt werden)


unsere leckere Soße


und das Gesamtkunstwerk


und findet ihr nicht auch, dass mein Käserest ein wenig Ähnlichkeit mit Bambi hat? Gut, die Blume ist etwas hochgerutscht und der Hals etwas länger und die Ohren etwas hasiger... aber sonst?! hm?? :)

 

Dienstag, 20. März 2012

Frühlingsstimmung mit einem Gruß aus Südamerika

Heute gibt es: Gefüllte Papaya
laut Rezept (Quelle: Das AIDA Kochbuch) brauchen wir

100g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Chilischoten
2 EL Öl
400g Rinderhack
400g gewürfelte Tomaten
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
50g frisch geriebener Hartkäse

2 große unreife Papayas
2 EL Olivenöl zum Beträufeln1 EL gehackte Petersilie

Die Pertersilie haben wir schonmal gar nicht erst mit auf die Einkaufsliste geschrieben. Ist ja eh nur Deko, die keiner isst.
Und Papayas... woran erkennt man ob die reif oder unreif sind, woher bekommt man die überhaupt um diese Jahreszeit und wenn man sie dann bekommt, ist sie nicht auf dem Bananenkutter schon gereift - das wird doch immer so kalkuliert, dachte ich?
Na schauen wir mal. In unserem Großsupermarkt des Vertrauens haben wir alles gefunden und gekauft, nur die Papayas nicht. Also erstmal zum Obst-und Gemüsehändler des Vertrauens, bei dem man sich vorstellen könnte, er sei selbst Jahre lang Matrose eines Bananendampfers gewesen.
Jetzt ist die Frage, was die Rezeptschreiberlinge als groß bezeichnen? Ich hab jedenfalls nur eine genommen, die erschien mir für 2 Personen mehr als ausreichend - nannte sich auch RIESEN-Papaya. (Und wenn ich mir das Bild im Kochbuch so ansehe, wo 2 Hälften auf einem Teller liegen... wir können froh sein, wenn wir einen Teller finden, wo eine drauf passt.)

Aber gut, wie fangen wir an? Wir nehmen uns 2 Zwiebeln und 2 Knobizehen und würfeln das hübsch. Statt eine Chilischote zu entkernen und die Hülle schon mit zu brutzeln, kommen bei uns später das Chiliöl und die darin eingelegten Chilischoten zum Einsatz. In einer geölten Pfanne brutzeln wir dann also erstmal unsere Zwiebeln und den Knobi. Dann lassen wir die Kuh dazu und braten sie gar. Anschließend kommen die Tomatenwürfel dazu und ein Teelöffel von unserm Chiliöl und eine Chilischote aus eben diesem Öl. Das ganze lassen wir dann ca 20 Minuten vor sich hin köcheln, rühren fleißig um und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. (Wir haben kürzlich gelernt, dass überall wo man Tomaten mit verarbeitet, eine Prise Zucker rangehört - also rein damit)
Den Backofen können wir schonmal auf 180° vorheizen und die Papaya halbieren und mit einem Löffel die Kerne rauskratzen. Dann verteilen wir unsere Hackmasse auf die Papayahälften (in dem Fall  nur eine, die reicht locker für 2 Leute. Die andere kommt abgedeckt in den Kühlschrank, gibts dann morgen)
Die gefüllte Papayahälfte kommt dann in eine feuerfeste Form und wird mit Olivenöl beträufelt.
Die Form wird mit Wasser gefüllt - so ungefähr bis zur Hälfte der Frucht. Und dann ab mit dem Ding in den Ofen. 50Minuten ungefähr. 10Minuten vor Ende können wir den Käse drübergeben :)

Testurteil: Lecker lecker - ABER: beim nächsten Mal, werden wir von dem Käse auch direkt was in die Hackmischung geben, die war etwas fad. Wir aber bestimmt besser, wenn sie jetzt einmacl durchgezogen ist.

Dienstag, 28. Februar 2012

Whoopie Pie

Whoopie Pies wurden in Maine (USA) zum offiziellen Dessert erklärt. Allerdings sind sie dort überwiegend mit Marshmallow Fluff gefüllt, von dem ich 1. nicht wüsste, wo ich es kaufen sollte und 2. denke, dass es VIEL zu süß ist.
Machen wir also was anderes, was sommerliches, was fruchtiges zwischen die beiden leckeren Schokotaler :)

Oder fangen wir doch am Besten erstmal an die Schokotaler überhaupt zu machen.
Dazu brauchen wir:

250g Mehl
50g Kakao

1 TL Natron (ich hab Backpulver genommen, auch wenn ich eben gelernt hab, dass man unter Verwendung säurehaltiger Zutaten doch lieber Natron verwendet)
1 Prise Salz
125g weiche Butter
200g braunen Zucker
1 Ei
150ml Buttermilch
Als erstes bereiten wir mal den Ofen vor und heizen ihm ein bisschen ein - 175° sollten reichen.
Dann schnappen wir uns zwei Backbleche und "tun da schonmal Backpapier drauflegen".
Jetzt mischen wir Mehl, Kakao, Backpulver (Natron) und Salz und parken das erstmal irgendwo.
Die Butter machen wir erstmal butterweich und rühren sie dann mit dem Zucker cremig, schlagen dann das Ei rein und drunter und geben langsam die Buttermilch und das Mehlgemisch zu und rühren da so lang drin rum, bis wir einen schönen Teig haben.
Den klecksen wir dann auf die Backbleche. Es ist dabei praktisch sie alle möglichst gleichgroß und gleichgeformt aussehen zu lassen oder wenigstens immer 2 gleiche. Und es wäre auch von Vorteil, wenn am Ende eine gerade Zahl bei rauskommt, es sei denn ihr wollt ein Küchlein ohne Füllung naschen.
Die Bleche schieben wir dann in den Ofen, eins auf mittlerer Schiene, eins auf die Unterste und nach 6 Minuten wird getauscht :) nach weiteren 6 Minuten sollten sie auch schon fertig sein.

Und nun zur Creme

Das verwenden wir laut Rezept:

125g weiche Butter
80g Puderzucker
150g Marshmallow Fluff
1 Prise Vanillezucker



und das hab ich verwendet:

125g weiche Butter
125g Puderzucker
300g Waldbeeren (TK)
1 Prise Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepudding
150ml Buttermilch


Wie gesagt, wir wollten es fruchtig: haben uns also einen Beerencocktail ausgesucht und den erstmal mit Butter, Zucker (auch Vanillezucker) und Buttermilch vermengt und die Beeren zerstampft... ganz schön flüßig das Ganze?! Einmal in ein sehr feines Küchensieb! Viel Flüssigkeit geht da auch nicht flöten. Wie binden wir das also? Wir schnappen uns ein Päckchen Puddingpulver und machen ihn nach Anleitung, nur das wir anstelle der Milch einfach unserer Beerenbrei verwenden. Also: etwas Beerenbrei abnehmen um das Pulver darin aufzulösen (RÜHRT WAS DAS ZEUG HÄLT, sonst hält das Zeug und ihr bekommt Klumpen) Nebenbei kochen wir den restlichen Beerenbrei schonmal unter ständigem Rühren auf, damit nicht ausversehen eine Beere ansetzt und dann rühren wir die Puddingmischung ganz fleißig drunter und stellen das ganze kalt.
Wenn es denn kalt ist und eine annehmbare Konsistenz hat, können wir immer jeweils ein Küchlein (die haben wir ja vorher abkühlen lassen) damit bestreichen und ein zweites als Deckelchen oben drauf pappen :)

Testurteil: sehr lecker. Wird ins Familienochbuch aufgenommen :)








Donnerstag, 23. Februar 2012

Tarte Tarte oder Tarte? - Hauptsache Tarte

Heute ist mein freier Tag und ich wollte mal wieder backen. Mein Männe durfte sich eine Tarte aussuchen (hab ne neue Tarte-Form, deshalb kam nur eine Tarte in Frage - muss ja alles mal ausprobiert/eingeweiht werden) Er hatte die Wahl zwischen einer Schoko-Birnen-Tarte, einer Schoko-Pinien-Tarte, einer Schoko-Tarte mit Pecannüssen und Whiskey und der fruchtigen Bakewell Tarte á la Jamie Oliver.... Er ergreift natürlich diese einmalige Gelegenheit und sucht sich ausgerechnet die OHNE Schokolade aus. Naja, dafür ist die dann beim nächsten Auswahlverfahren aus dem Rennen *hehe*

Mal abgesehen davon, dass er sich die aufwändigste Tarte ausgesucht hat, ist sie auch noch OHNE KAKAO!
Leute, ihr werdet es kaum glauben ABER: Ich kann tatsächlich auch ohne Kakao backen!
Und ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich jemals so aufwendig backen werde, wenn sich kein Krümelchen Kakao im Rezept bzw in meiner Abwandlung des Selbigen befindet!

Und was man da nicht alles für braucht...

Für den Teig brauchen wir:

250g Mehl und Mehl zum Bestäuben
50g Puderzucker (hab normalen Zucker genommen, Puderzucken hatten wir nicht)
125g kalte Butter in kleinen Stücken
1 Bio-Orange (abgeriebene Schale)
1 großes Ei
Milch


Das Mehl wird erstmal mit der Butter und dem Puderzucker zu feinen Krümeln verrieben. Die Orangenschale, etwas Milch und das Ei werden dazu gegeben und vermengt bis der Teig zusammenhält. Ein bisschen mit Mehl bestäuben, das Ganze in Frischhaltefolie wickeln und für 30min in den Kühlschrank packen.
Die Tarteform einfetten und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und versuchen dann in die Tarteform zu legen - im Rezept steht: locker über das Nudelholz wickeln - klappt bei mir aber nicht.... ich hab sie da irgendwie reingewurschtelt... ging auch ;) Den Teig in der Form andrücken und den überstehenden Teig abmachen (wenn man ihn einfach von oben auf die Kante drückt, geht er ganz einfach ab) Den Boden sticht man dann mehrfach mit einer Gabel ein, denkt das Ganze nochmal mit Frischhaltefolie ab und stellt es erneut für 30min in den Kühlschrank.
Das Backpapier wird anschließend durch Backpapier ersetzt und mit ungekochtem Reis beschwert. Im vorgeheizten Ofen (180°C) wird der Boden dann 12min blind gebacken. Papier und Reis wird dann entfernt und der Boden nochmal 5min gebacken.

Jetzt die Cranberrykonfitüre:

500g Cranberry (frisch oder TK)
150g braunen Zucker
2 Bio Orangen (abgeriebene Schale und Saft)


Cranberries, Saft und Schale von 1 1/2 Orangen und den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen und 15min unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Sobald das Ganze eingedickt ist, den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.


Jetzt die Frangipanecreme:

250g kalte Butter in kleinen Stücken
250g brauner Zucker
1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale)
1 Bio-Orange (abgerieben Schale)

3 große Eier
100g Haselnusskerne, gemahlen
100g Wallnusskerne, gemahlen (hab Mandeln genommen, weil ich gegen Wallnüsse allergisch bin)
60g Mehl

Butter und Zucker werden erstmal ordentlich cremig verhauen. Die angeriebenen Schalen unterrühren, nach und nach die Eier einzeln dazu und zum Schluss die Nüsse und das Mehl drunter rühren.


Dann gehts weiter: Die Cranberry-Masse wird fast vollständig auf dem Teig verteilt, dann kommt die Frangipanecreme oben drüber. Zum Schluss verteilen wir die restliche Cranberry-Pampe klecksweise obendrauf und das Ganze kommt dann für sage und schreibe 50min in den Backofen (im Rezept ist keine Temperatur angegeben, hab ich also einfach wieder die 180°C genommen)
Danach lässt man die Tarte erstmal 20 Minuten abkühlen, nimmt sie anschließend aus der Form und lässt sie vollständig auskühlen... jetzt könnte man entweder noch einen Guss aus 50g Puderzucker und ein bisschen O-Saft und Z-Saft machen und damit servieren oder man macht es sich so einfach wie wir und serviert es einfach mit Schlagsahne :)
(aus dem Saft der Früchte, die ja nun alle übriggeblieben sind, weil wir sie nur nackig gemacht haben, haben wir ne Limo gemacht + Ingwer - den hatten wir auch noch da :))

Testurteil: Aufwand hat sich gelohnt. Saulecker :)


Donnerstag, 29. September 2011

Himbeer - Bananen - Kakao

Ich hatte noch Himbeeren und eine Banane und Cadbury-Kakao sowieso im Haus... wieso nicht mal alles zusammenrühren?
Unglaublich lecker!
Natürlich muss es kein Cadbury-Kakao sein aber... ich liebe ihn einfach, weil er nicht so süß ist, wie die Kakaogetränkepulver, die man in Deutschland zu kaufen bekommt. Er ist sehr schokoladig und hat einfach genau die richtige Mischung. Nehmt einfach den Kakao, den ihr am liebsten mögt und die Variation Himbeer - Banane wird euch auch verzücken :)

Also brauchen wir:

eine Hand voll Himbeeren
eine Banane
(ruhig ein etwas älteres Modell, damit sie ein bisschen Süße mitbringt)
Kakao
und gute Milch
natürlich

die Himbeeren und die Banane in die Milch reinpürieren und den Kakao unterrühren.
Am besten warm genißen :)


Testurteil: SEHR GUT!




Montag, 18. Juli 2011

Himbeer - Herzen

Oh, da hab ich mich ja wieder selbst übertroffen :)
Ich hab heute im Supermarkt Himbeeren entdeckt und gleich welche mitgenommen. Dazu eine Tube Milchmädchen. Irgendwas lässt sich daraus schon zaubern. Und siehe da: Wie wäre es mit einem Buskuitboden mit Himbeeren und Lemon Curd?! Kein riesen Kuchen, den isst doch wieder keiner aber so kleine süße "Küchlein" zum zwischendurch naschen? Und als Nachtisch zu den Kohlrouladen, die es am Abend geben soll?

Also erstmal den Buskuitboden (natürlich kommt hierfür auch wieder nur ein Schokoteig in Frage):

3 Eier
2 EL Wasser, warm
(ich hab stattdessen Bitter Lemon genommen - von anderen Rezepten kennt man es mit Mineralwasser, da die Kohlensäure den Teig noch etwas fluffiger machen soll. Bitter Lemon desshalb, weil ich ja vorher schon wusste, dass ich mit Lemon Curd arbeiten will und ein zitroniger Geschmack im Kuchen desshalb nicht schaden kann, sofern er denn überhaupt rauskommt)
100g Zucker
100g Mehl
30g Kakao
1TL Backpulver
1 Prise Salz


Die 3 Eier werden erstmal getrennt. Das Eigelb anschließend mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann wird das Backpulver, Salz und Wasser/Bitter Lemon zugegeben. Anschließend wird das steifgeschlagene Eiweiß untergehoben. Mehl und Kakao sollte man jetzt sieben und auch nach und nach vorsichtig unterheben, damit alles schön fluffig bleibt (hab ich zwar auch nicht gemacht und schmeckt trotzdem hervorragend aber beim nächsten Mal halt ich mich ans Rezept ;)
Das ganze wird dann in eine herzförmige Backform gegeben und bei 190° ca 40min gebacken (je nach dem wie groß die Form und wie hoch der Teig)

Währenddessen könnt ihr schonmal den Belag vorbereiten:
Himbeeren abspülen und etwa 1/3 in eine halbe Tube Milchmädchen geben. Das ganze mit 2 Teelöfeln Lemoncurd verrühren. Wenn man es jetzt kostet ist es furchtbar süß. Keine Sorge zusammen mit dem Teig ist es nachher wirklich super lecker und auch wenn es etwas flüssig erscheint, der Teig nimmt etwas Flüssigkeit auf und alles ist perfekt :)
Wenn der Kuchen dann fertig gebacken ist, kann man ihn mit einer Schnur in 2 Hälften teilen und beide Hälften unterschiedlich bestreichen. Auf die untere Hälfte haben wir nun die Milchmädchen - Himbeeren gegeben und die andere Hälfte haben wir direkt mit Lemon Curd eingeschmiert und anschließend die restlichen Himbeeren drauf verteilt. et voilà


Testurteil: unbedingt wieder!!!! (wahrscheinlich wird er nicht bis nach dem Abendbrot überleben...)

Tip: den "Lieblingsbelag" (auch wenn es wirklich schwer ist einen zu favorisieren) auf die obere Hälfte machen, da diese noch leicht knusprig ist :) (vielleicht kann man die Unterhälfte auch nochmal kurz von oben anbacken - vielleicht vorher mit etwas bestreichen? nur womit? bitte gerne Vorschläge, ich probiere alles aus ;D

zum Valentienstag wäre das auch nett... (wenn man auf Kitsch steht und einen "Feiertag" zum Lieben braucht;)

Dienstag, 5. Juli 2011

Englischer Abend ("Chicken Leek & Lemon Fricasee" und "Queen of Puddings)

Wer es noch nicht weiß, ich interessiere mich zZt für die englische Küche.
Und habe auch direkt 2 super leckere Rezepte ausprobiert (direkt heißt, Mai/Juni - schon eine Weile her und ich hab auch leider selbst keine Bilder davon):
Das Frikassee stammt von "Duchy Originals" http://www.duchyoriginals.com/
und der Nachtisch aus meinem Buch "English Cooking" http://www.amazon.de/English-Cooking-schlechter-wird-widerlegt/dp/3423362189/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1309858251&sr=8-2

Legen wir also los mit dem Hauptgang:

Chicken Leek & Lemon Fricasee

wir bauchen
1große Stange Porree (oder 2 kleine)
-> Porree engl. Leek
1 1/2 El Oliven Öl (da es zum Anbraten des Fleischs genommen wird, haben wir Erdnussöl genommen, das brennt nicht an)
20g Butter
etwas Mehl um das Huhn darin zu baden und das Frikasee anzudicken
150ml Lemon Curd (kann man überall kaufen, wo es englische Lebensmittel gibt oder auch ganz leicht selber machen - Rezept folgt ganz am Ende)
150ml Hühnerbrühe
1Tl Tymian
1 gehäufter Tl Creme fraiche
2 El Petersilie
und Hühnerbrust natürlich

Als erstes machen wir den Porree sauber. Anschließend trennen wir den grünen vom weißen Teil. Den grünen legen wir zur Seite, der ist noch nicht dran. Den weißen schneiden wir klein (klein heißt in diesem Fall mundgerechte Stücke, nicht Miniatur). Das Öl wird erhitzt und der weiße Porree anschließend darin 2min gebraten. Das Hühnen schneiden wir ebenfalls klein, bestäuben wir mit Mehl und würzen es mit Salz und Pfeffer. Es wird dann von jeder Seite 5 - 6min. Dann kommt die Butter hinzu und der weiße Porree wird noch einmal dazu geworfen und gegart, bis er weich ist. Anschließend rühren wir etwas Mehl (Mehlschwitze like), Lemon Curd und Brühe, sowie den Tymian unter und lassen das ganze aufkochen - ca 6 - 7 min.
Dann nehmen wir die Pfanne vom Herd und rühren die Creme fraiche, die Petersilie und den grünen Porree (geschnitten natürlich) unter. Dazu haben wir Reis serviert.

FERTIG :)

Testurteil: super lecker und auch als Frühlings - und Sommergericht gut geeignet, durch den frischen Zitronentouch

 Weiter gehts mit dem Nachtisch, mit dem man tatsächlich schon vor oder während der Zubereitung des Hauptgangs beginnen sollte. Also am Besten man kocht zu zweit oder, wenn die Küche groß genug ist auch gern zu dritt oder viert. Bei dem vielen Essen, was dabei rauskommt, bietet sich dieser englische Abend sowieso als Kochspaßabend mit Freunden an :)

Für die Queen of Puddings brauchen wir

100g frische Weißbrotkrumen
600ml Milch
50g Butter
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
50g Zucker
(wir haben braunen Zucker verwendet, dadurch kann man später schlecht beurteilen, ob die Schneedecke schon angebräunt ist oder nicht)
6 Eigelb
4 Eiweiß
225g Zucker
Himbeermarmelade
(wir haben frische Himbeeren genommen, püriert, aufgekocht und mit etwas Gelierzucker angedickt - eine absolute Alternative zu Supermarktmarmelade, die hier in Deutschland unvergleichlich anders schmeckt als englische)

Die Weißbrotkrumen werden in einer ausgebutterten feuerfesten Form verteilt. Die Milch, die Butter und die Zitronenschale werden in einem Topf langsam zum Kochen gebracht. 50g Zucker werden anschließende in der Milch aufgelöst und nach und nach das verquirlte Eigelb zugegeben. Die Flüßigkeit wird anschließend über die Brotkrumen gegeben und bei 200° im vorgeheizten Ofen gebacken. 25min ungefähr.
Kurz bevor der Auflauf fertig ist, schlägt man das Eiweiß schnittfest und lässt den Zucker langsam einrieseln.
Kurz bevor man den Hauptgang serviert, bestreicht man den Auflauf mit der Himbeermasse (nimmt man Marmelade, sollte man sie vorher etwas erwärmen). Anschließend kommt die Baisermasse oben drauf und das Ganze bei 140° in den Ofen. Am Ende des Hauptgangs sollte das dann fertig sein und bei uns kam es auch sehr gut hin. Zwischendurch ruhig mal nachsehen gehen, nicht, dass die Basierdecke zu dunkel wird.

Testurteil: eine Sünde!

super lecker!

Lemon CurdSaft und abgeriebene Schale zweier unbehandelter Zitronen mit einem Ei in einer hitzebeständigen Schüssel verrühren. 40g Butter und 50g Zucker dazugeben und glatt rühren. Die Mischung danach in einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen, bis sie eindickt. In ein Marmeladenglas gießen und mit Zellophan und einem Gummiband o.ä. verschließen.

Sehr vielseitig in der der Küche einsetzbar und immer super lecker. egal ob auf's Brot mit Roastbeef oben drauf, beim Backen in der süßen Küche oder zu so herzhaften Gerichten wir Fricasse. Es gibt immer einen frischen besonderen Kick mit rein! Einfach toll!

Bananen-Joghurt-Brownies

Eigentlich sollte es gar nicht mit Joghurt gemacht werden, weil Joghurt viel zu flüssig ist und einen recht starken Eigengeschmack hat. Ich habe es aber trotzdem mal versucht, weil sowohl Mascarpone als auch Creme double im Supermarkt um die Ecke ausverkauft waren... Hatten wohl alle die selbe Idee??!

Als Grundrezept habe ich mich erstmal an das Mascarpone-Brownie- Rezept gehalten, was ich schon einmal verwendet habe und mit dem alle SEHR zufrieden waren.
(das findet ihr hier: http://www.usa-kulinarisch.de/cgi-bin/box.cgi?id)

Da ich nun aber Joghurt hatte, der etwas dünner ist als Mascarpone und ich außerdem Bananensaft in meinen Teig gemischt habe, sah meine Zutatenliste dann so aus:

150g Butter
200g Blockschokolade
150g brauner Zucker
1 Päckchen Vaniliepulver
1 Prise Salz
50g Kakao
300g Joghurt
250ml Bananensaft
3 Eier
100g Mehl


Fangen wir also an:
Butter und halbe Schokolade in einem Topf schmelzen und anschließend in eine Schüssel geben. Zucker, 1/2 Päckchen Vaniliezucker, Salz, Kakao und 50g Joghurt dazu und alles verrühren. Dann den Bananensaft und die Eier reinrühren. Zum Schluss das Mehl. Das Ganzen haben wir dann im vorgeheizten Ofen bei 175° 40min gebacken. In der Zwischenzeit haben wir den restlichen Joghurt in eine Schüssel geworfen, die Hälfte der restlichen Schokolade reingeraspelt und eine pürierte Banane untergerührt. Als der kuchen aus dem Ofen kam, haben wir eine gestückelte Banane draufgepackt und den Joghurt drübergegossen. Da der Kuchen ja noch warm war, ist ein Teil der in den Joghurt geraspelten Schokostücke flüssig geworden. LECKER :)
Am Besten auch nicht allzu lang vor dem Servieren abkühlen lassen. Warm schmecken Brownies doch am Besten :)


seht ihr, mit dem Joghurt, rutscht das alles runter, sobald die Springform weg ist :(
nächstes Mal also unbedingt wieder mit Mascarpone :)

Freitag, 11. März 2011

Kohlrouladen

Da standen wir nun einmal vor der Fleischtheke und haben Hackfleisch mitgenommen, da konnte es ruhig gleich ein bisschen mehr sein. Immerhin kann man damit jede Menge tolle Gerichte machen.
Als nächstes sollten nun also Kohlrouladen auf dem Speiseplan stehen.
Ich gebe zu, die habe ich bisher noch nicht gemacht - hey, ich bin erst 22 - Seien wir also gespannt.

laut einem chefkoch - Rezept brauchn wir:

1kg Hackfleisch (für 6 Personen, da wir nun aber nur 2 sind haben wir entsprechend weniger genommen)
1 Scheibe Toastbrot (wir haben noch ein Brötchen im Schrank gefunden - ging auch)
1 Ei
3 Zehen Knoblauch
Tomatenmark (haben wir weggelassen)
2 Zwiebeln
1 EL Senf
Salz und Pfeffer
1 Weißkohl

Paprikapulver (hab ich auch überlesen ;)
Wasser (- wir haben Weißwein genommen)

Erstmal den Kohl ein bisschen in Salzwasser ankochen, dann gehen die Blätter leichter ab. Wir wollen sie ja GANZ haben. Natürlich machen wir dann erstma das Hack schön würzig: Senf und Ei (ich nehm 2) und gehackten Knobi und gehackte Zwiebeln (eine nur) Salz und Pfeffer verknüddeln und schöööön ziehen lassen. Wenn wir dann den Kohl angekocht haben und uns nicht mehr die Finger dran verbrennen, machen wir die Blätter ab (so viele, wie wir Rouladen machen wollen) und wickeln das Hack drin ein, schnüren die Paketchen mit Garn zu und freuen uns schonmal über diesen kleinen Erfolg :)
Dann brutzeln wir die Rouladen an zusammen mit dem restlichen Kohl, den wir kleingehackt haben. Dann löschen wir das mit Weißwein ab und schmeißen alles in einen Römertopf. Und packen das in den Ofen... LANGE (ihr kennt ja unseren Ofen :)


Testurteil: lecker! (aber nächstes Mal ohne Römertopf, damit wir eine richtige Soße kriegen)


Mexican Wrap

Wo wir grade bei USA-kulinarisch.de waren, können wir ja auch gleich mal was anderes ausprobieren.
So Tortillia-Wraps wollt ich ja schon immer mal machen...
Belegen kann man sich die ja wie man will, also braucht man ja gar kein Rezept, aber die Idee muss man ja auch erstmal haben - quasie mit der Nase drauf gestoßen werden.

Los gehts. Folgendes haben wir genommen:

Tortillia - Teigfladen natürlich erstmal
1 Paprika
1 rote Zwiebel

Championgs
Ruccolasalat

1 Mini - Dose Bonduelle Tex-Mex-Dings-Bums (Mais mit roten Bohnen)
Rinderhack
Das Hack haben wir mit einem Teil der Zwiebel und Paprika angebrutzelt. Den Rest des Gemüses haben wir hinter frisch drauf gemacht.
Wahlweise kann man auch noch Jalapenos drauf machen...
Die Soße, also dass, womit man die Teigfladen einschmiert, damit sie nicht so trocken sind, die kann man natürlich auch nach Belieben machen.
Wir hatten einen tollen Salsadipp-Gewürzmischung von meiner Mama bekommen, die man mit Frischkäse und Creme Frech anrührt. Sehr lecker. Tolle Würze und eine nette Schärfe - wir brauchten keine Jalapenos :)

Moment, ich schau mal schnell nach, was da alles an Gewürzen drin ist, dann kann man das ja selbst anrühren...

Meersalz, Milchzucker, Zwiebeln, Pflanzenöl, Karotten, Macis, Pertersilie, Lauch, Curcuma, Liebstockwurzel, Chili, Tomatenpulver, Knoblauch, Paprika, Oregano
Testurteil: LECKER (und beim nächsten Mal reiben wir noch Käse mit rein)


Double Chocolate Cookies

Ich hatte mal wieder Lust auf was schokoladiges, was sündhaft tolles, mupfiges und überaus schokoladiges.
Allgemein bekannt ist wohl, dass die Ammis sowas beherrschen. Also dachte ich mir: Suche dir Originale raus. Mach keine deutschen Nachmacher sondern was echt amerikanisches.
Ideen sollte ich hier finden: http://www.usa-kulinarisch.de/.
Und ich sollte fündig werden.

Für unsere Double Chocolate Cookies brauchen wir:

250g Zartbitterschokolade
125g weiche Butter

1 Prise Salz
175g Zucker

1 Päckchen Vaniliezucker
1 Ei (Größe M)
200g Mehl

1 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
100g Vollmilchschokolade

Und ich wäre ja kein Improvisationskoch, wenn ich es SO machen würde.
Hm... was könnte da noch gut drin schmecken?

1 TL Nutella
1 TL Honig

Tip: desshalb vorher nur 100g Zucker (und in braun! natürlich! sowieso!)

1 Hand voll Macadamianüsse
Tip: wenn man nicht selbst zum Einkauf fährt, sollte man sagen, wofür man diese Nüsse haben möchte, sonst kommt der Käufer mit gesalzenen zurück und man muss sie erst noch abspülen und abtupfen... (so wie hier)

Nachdem wir nun also die Macadamianüsse gewaschen und getrocknet haben, können wir sie zerhacken.
Das gleiche, bis auf das Bad, machen wir auch mit der Schokolade.
150g Schokolade schmeißen wir erstmal in ein Wasserbad und lassen sie schmelzen.
Butter, Salz, Zucker, Vaniliezucker verprügeln wir so lang mit dem Schneebesen, bis es uns nett anzusehen erscheint. Dann schmeißen wir das Ei und die geschmolzene Schokolade dazu und anschließend das Mehl, Backpulver und den Kakao. Den Rest der zerstückelten Schokolade und die Nüsse kommen jetzt zum Einsatz: sie werden unter den Teig gerührt.
Dann machen wir ein paar kleine Häufchen auf ein Backblech und backen es. Laut Anleitung 10 - 12min bei 175°. Ich kann nicht sagen, ob das stimmt oder wie sich die Zeit mit dem andern Matschkram, den wir extra dranhaben verändert, weil unser Herd eh nicht macht, was er soll und ich die Cookies fast 45min drin hatte... Unser bester Freund ist also absolut kein Maß ;)

Testurteil: wenn sie noch warm sind, sind sie UNGLAUBLICH LECKER!


man beachte, dass die Kekse SEHR weit auseinander gehen, also ruhig kleine Häufchen machen und Platz lassen...

Donnerstag, 3. März 2011

Königsberger Klopse

Ihr erinnert euch noch an das Hühnerfrikase und unsere tolle Hühnerbrühe?
Die haben wir selbstverständlich nicht weggeschüttet sondern abgefüllt. Und für die Klopse dann wieder rausgekramt.

Wir brauchen:

gemischtes Hackfleisch
Petersilie
Weißwein
Sahne
Kartoffeln
(Kapern)
Senf
2 Eier

Dann erstmal das Hack mit 2 Eiern, ein bisschen Senf, Salz und Pfeffer und einem matschigen in wasseraufgeweichtem Weißbrot oder Brötchen vermengen, zu Klöpsen formen und in der brodelnden Brühe erhitzen.
Eine Mehlschwitze zaubern, mit Weißwein und etwas Brühe ablöschen und aufkochen lassen.Petersilie hinein, Sahne unterrühren und die Klopse reinschupsen. Wer unbedingt meint, kann noch Kapern dran machen.

Ich hab für mein Männel eine Kapernversion und für mich eine kapernfreie Version, dafür mit Petersilienkartoffeln gemacht.

Testurteil: die Soße war bisschen dünn, hätte mehr Mehl schwitzen lassen müssen ABER: lecker!


ohne Kapern

mit Kapern

woken II

Wie versprochen, machen wir das nochmal.

Wir wollten es nun ein wenig chinesischer als beim letzten Mal und haben DAS genommen:

Schweinefleich
chin. Pilze
chin. Gemüsemix (ausm Glas, da sind dieverse Bohnensprossen drin  und so)
ne Möhre
frische braune Championgs
Sellerie
Zwiebellauch
Sojasoße
5-Gewürzpulver (Anis, Fenchel, Zimt und noch 2 ;)
Glasnudeln
Sambal Manis
Paprika


und wie das immer so ist:
erst alles klein machen, die Glasnudeln 5 min in kochendem Wasser quellen lassen, das Schweinefleisch mit dem sellerie zuerst reinwerfen und in erdnussöl anbraten. das ganze dann ein wenig ablöschen mit sojasoße und dem saft des ch. Gemüsemix und den Rest reinwerfen... bisschen vor sich hin brutzeln und blubbern lassen, dann die Glasnudeln nach 3 Minuten quellen unterrühren, damit sie die restliche Zeit in der Soße verbringen und davon noch ein bisschen aufnehmen.

Servieren und Fertig :)


Testurteil: Lecker. Und chinesicher als beim letzten Mal


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