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Sonntag, 26. Mai 2013

So macht es Spaß, trendy zu sein

Der neuste Trend und letzte Schrei in Sachen Backen sind zur Zeit glaube ich, Cakepops. Nach Macarones und Cupcakes kommen nun kleine Kuchenlollies vom großen Teich zu uns. Selbst Starbucks bietet sie mitlerweile für ungeheure 1,95€/Stk an (so habe ich mir sagen lassen).
Wer denkt diese kleinen Kuchenlutscher sind nur was für Kinder, mit diesem ganzen bunten Zuckerstreuselzeug hat sich aus seiner Kindheit offensichtlich weder die Neugier, noch die Fantasie bewahrt.
Vor gar nicht alzulanger Zeit lief mir, beruflich bedingt, ein Cakepop-Backset über den Weg und die Zuckerbäckerin hat uns dafür ganz wundervolle Pops gezaubert.
SOWAS WILL ICH AUCH, was man damit alles machen kann?!

Also habe ich mir, ohne mich vorher zu belesen, auch sowas besorgt. Amazon dein Freund und Helfer.

 
 
 
Dann kanns ja losgehen.
Ich dachte mir, ich mach Brownieteig, der ist immer lecker und immer schokoladig ;)


für den Teig

150g Butter
100g Zartbitterschokolade
150g Zucker
1 Tl Vaniliezucker
1 Prise Salz
40g Kakao
50g Mascarpone
3 Eier
75g Mehl
+ gemahlene Mandeln
+ Bittermandelaroma
 
 
zum Dekorieren

Kuvertüre
Palmin
buntes Zeug
gemahlene Mandeln
Marzipanlikör (Ü18 Variante)
 
Als erstes wird die Schokolade zusammen mit der Butter geschmolzen und der Herd schonmal auf 175°C vorgeheizt. Alle anderen Teig - Zutaten können schonmal vermengt werden. Wenn die Schokolade flüssig ist, wird sie druntergerührt, bis ein schöner Teig entsteht. Das wird dann in die Form getan und ab damit in den Ofen für ca 30min.

Während das so rumbackt, kann man schonmal die Kuvertüre schmelzen und das Palmin reingeben (damit die Kuvertüre nachher schön abtropfen kann und man nur eine zarte Schokoschicht hat und keine mm-dicke Schokokruste). Für die Mandelvariante (da wurden dem Teig dann gemahlene Mandeln und Bittermandelaroma beigefügt) kommt noch etwas Marzipanlikör in die Kuvertüre.

Wenn die Lollirohlinge fertig gebacken und aus der Form gepurzelt sind, steckt man die Stiele rein und tunkt die Lollis in die Schokolade und anschließend in die Deko. Ich hab eine bunte mandelfreie Variante und eine Mandelvariante gemacht:
 
 

 




Warum habe ich nun aber bemängelt, dass ich mich vorher nicht belesen habe?
Nunja... man braucht gar keine Backform. Denn eigentlich werden Cakepops gar nicht gebacken, sondern nur geformt.
Es werden lediglich Kuchenreste verarbeitet. Nehmen wir zB fertige Brownies (wo wir nun schonmal bei Brownies sind), zerkrümeln sie, vermengen das ganze mit Mascarpone oder Frischkäse und machen kleine Bällchen draus, stecken sie auf Stiele und dekorieren sie anschließend, haben wie Cakepops wie sie wirklich gehören...
Das ist wesentlich einfacher und ein ganz anderes und tolles Geschmackserlebnis (man kann ja auch 'n alten Kuchen nehmen, der eigentlich schon zu trocken ist zum so essen, mit etwas Mascarpone und ev hier wieder Mandellikör o.ä. wirds ja eine ganz neue und großartige Nascherei - Resteverwertung deluxe, sozusagen)
Da ich beim Beschmieren der Selekionform ordentlich "Abfall" produziert habe und noch einiges an Mascarpone übrig ist, probier ich das natürlich auch gleich aus:

VIEL BESSER! Richtig lecker und nicht einfach nur ein Kuchen am Stiel sondern mehr als das.
Ich werde damit in Zukunft noch etwas rumspielen und variieren... Was man da alles machen kann?! :)

Also eigentlich sind Cakepops eine tolle und günstige Art aus ("alten") Kuchenresten noch was tolles zu zaubern... Echt Klasse. So macht es Spaß trendy zu sein :)

Sonntag, 3. Februar 2013

Donauwellen

Man da war ich ja heut fleißig :)
Letztes Wochenende hab ich das mit den Donauwellen schonmal versucht, hat leider nicht geklappt. Ich hab das Rezept entsprechend umgeschrieben und nun hats super gut geklappt :)
Dazu muss ich aber gestehen, dass ich beim letzten Mal auch extrem geschummelt habe ;)

Wir brauchen also tatsächlich:

Teig:

250g Butter
250g Zucker
6 Eier
350g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
Kakao
1 Glas Kirschen


Creme:
500ml Milch
1 1/2 Vaniliepuddingpulver
250g weiche Butter



Guss:

300g Kuvertüre
50g Butter
1/2 Becher Sahne


Schön Butter und Zucker cremig rühren, Eier, Mehl, Backpulver und ein Schuss vom Kirschsaft zusammenrühren und schonmal den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Hälfte vom Teig auf's Backblech geben. Die andere Hälfte vermengen wir mit Kakao... so ca 2 Esslöffel aber wenn man Kakao so mag wie ich, dann darfs auch mehr sein ;)
Die Schokohälfte verteilen wir jetzt auf der hellen Hälfte und schieben das ganze dann in den Ofen.
Für 30 Minuten - nicht länger.
Dann rühren wir den Pudding an, so wie es drauf steht. Dann ziehen wir die weiche Butter und die Sahne drunter. Das lassen wir dann abkühlen, genauso wie den Kuchen. Und dann verteilen wir die Creme darauf.
Anschließende widmen wir uns dem wohl schönsten Teil: SCHOKOLADE
Wir schmelzen die Schokolade und die Butter zusammen und ziehen dann die Sahne drunter. Und dann verteilen wir das auf dem kalten Kuchen und lassen die Schokolade auch noch ein bisschen abkühlen :)
Wenn man die Schokoschicht fest haben möchte, muss man Sahne und Butter natürlich weglassen aber ich wollte kein Schokobrett sondern eine leckere Schokoschicht, die beim Schneiden auch nicht bricht :)

 
Testurteil: unbedingt wieder :D

Sonntag, 7. Oktober 2012

Cookie - Alarm

Zur Abwechslung mal ein freies Wochenende, YEAH. Und draußen richtig schönes Herbstwetter. Was gibt es da besseres als sich den Tag mit Leckereien zu versüßen?
Nüscht!
Kuchen oder Kekse, fluffige Cookies oder Knusperkram?
Schauen wir doch ma hier. Hier finden wir nämlich jede Menge Leckereien und da wir, also vor allem ich, ja nicht auf Kalorien achten muss, kann ich die Low-Fat-Rezepte einfach überblettern und gleich zu den richtigen Sauereien scrollen. Ausgesucht hab ich mir die Super Chunk Cookies und die Weltfriedens-Kekse (schon allein wegen dem Namen, muss man sie mal machen, find ich)
Da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich einfach beide gemacht :)

Fangen wir mit den Weltfriedenskeksen an und schauen mal, was wir davon überhaupt im Haus haben.

Wir brauchen:

160g   Mehl
30g     Kakao

1/2Tl  Natron hab ich nicht. also durch Backpulver ersetzt.
160g   Butter
150g   brauner Zucker
50g     weißer Zucker

1/2Tl   Fleur de sel hätte ich gehabt, hab ich aber vergessen mit ran zu machen.
1Tl      Vanillezucker (selbstgemacht)
140g    Bitterschokolade hätt ich auch gehabt aber ich hab Choco Crossies im Schrank entdeckt (auch mit Bitterschokolade) und gedacht "ach, das wär ja mal was"

Lassen wir das Backen beginnen:

Kakao, Natron -> Backpulver und Mehl vermischen wir in einer Schüssel. Butter, Zucker, Salz und Vaniliezucker schlagen wir schön cremig und geben dann die Mehlmischung dazu, rühren fleißig weiter und geben zum Schluss die gehackten Choco Chrossies dazu. Schon feddich :) Laut Originalanleitung soll man den Teig anschließend rollen und 3h kühlen lassen und tralala aber das dauert ja alles und wir wollen JETZT naschen :D
Also formen wir uns kleine Bällchen, drücken sie platt und tun sie auf unser Backblech (2 sollten es sein), was natürlich hübsch mit Backpapier ausgelegt ist, und schieben das Gesamtkunstwerk dann bei 160°C in den vorgeheizten Ofen :) 12 Mintuten backen wir das dann - unbedingt nicht länger, auch wenn der Teig noch weich und brüchig ist. Wenn man die Kekse dann auch einem Rost abkühlen lässt werden sie auch fest. Nur Geduld und auf keinen Fall totbacken! Und fertig sind die WeltfriedensKekse :)

am besten ein Glas Milch dabei, die sind nämlich wirklich seeehr schokoladig und mächtig :)

Testurteil: lecker! unbedingt wieder.



Bei den folgendem Rezept wurde noch mehr improvisiert und das Ergebnis war auch gleich viel besser - da hab ich mich in meinem Tun wieder bestätigt gefühlt ;D

Wir brauchen für die Super Chunk Cookies:

225g  Butter
175g  Zucker

170ml gezuckerte Kondensmilch (1/2 Dose Milchmädchen) hab ich nicht! Aber dafür hab ich einen vollen Kühlschrank und Phantasie: Ich nehme mir also 150ml Sahne und fülle diese mit Ingwercurd auf bis der Eichstrich 175ml erreicht ist :) Das ganze gut schütteln und schon haben wir einen Ersatz mit Geschmack. Machen wir also Ingwerkekse?!
350g   Mehl
1/2Tl  Backpulver

Messerspitze Natron hab ich immernoch nicht, also etwas mehr Backpulver
100g  Schokolade, weiß bei mir kommt nur dunkle Schokolde rein ;)
75g    Macadamia - Nüsse (gasalzen) hab ich nicht. außerdem machen wir ja nun Ingwerkekse. Und was hab ich da im Kühlschrank? kandierten Ingwer - wie praktisch :)
50g    Karamelbonbons hab ich nicht, mag ich nich, passt auch gar nicht dazu also: lass ich weg!

Dann fangen wir mal an:

Ingwer und Schokolade zerhacken wir erstmal und stellen das zur Seite. Dann rühren wir unser Milchmädchenersatz an: Ich würde empfehlen das Mischungsverhältnis etwas zugunsten des Ingwercurds zu ändern. Also mehr Ingwercurd und etwas weniger Sahne, um den Keks etwas mehr nach Inwgwer schmecken zu lassen. Außerdem wird es dann noch etwas dickflüssiger und kommt dem Milchmädchen noch näher zumindest von der Konsistenz - geschmacklich ist es natürlich kein Vergleich: "furchtbar süß" vs. "lecker Ingwer, ein Hauch Schärfe und eine leichte Süße"

Den Teig selbst machen wir dann wieder genau wie oben:
Butter und Zucker schlagen wir schaumig, geben dann unsere Ingwersahne dazu und anschließend Mehl & Backpulver. Und die gehackte Schokolade und Ingwer nicht vergessen. Wieviel Ingwer ihr nehmt müsst ihr mal sehen. Ich hab alles genommen, was ich noch hatte, das war nicht sonderlich viel - vielleicht 50g oder so.

Im Gegensatz zu der Weltfriedensschokoversion gehen diese Cookies hier noch mehr außeinander. Also die Häufchen ruhig klein halten und ausreichenden Abstand nicht vergessen. Also wieder aufs backpapierte Backblech und anschließend bei vorgeheizten 180°C in den Ofen. Für 13 Minuten dieses Mal. Aber auch nicht länger.... das kennen wir ja schon: die Zeit ist enorm WICHTIG!
Und wieder abkühlen lassen.

super gut: außen knusprig, innen lecker weich.


Testurteil: nächstes Mal etwas mehr Ingwer, dann ist es perfekt. (oder vielleicht noch mit geriebener Orange aufwerten?)

Montag, 18. Juli 2011

Himbeer - Herzen

Oh, da hab ich mich ja wieder selbst übertroffen :)
Ich hab heute im Supermarkt Himbeeren entdeckt und gleich welche mitgenommen. Dazu eine Tube Milchmädchen. Irgendwas lässt sich daraus schon zaubern. Und siehe da: Wie wäre es mit einem Buskuitboden mit Himbeeren und Lemon Curd?! Kein riesen Kuchen, den isst doch wieder keiner aber so kleine süße "Küchlein" zum zwischendurch naschen? Und als Nachtisch zu den Kohlrouladen, die es am Abend geben soll?

Also erstmal den Buskuitboden (natürlich kommt hierfür auch wieder nur ein Schokoteig in Frage):

3 Eier
2 EL Wasser, warm
(ich hab stattdessen Bitter Lemon genommen - von anderen Rezepten kennt man es mit Mineralwasser, da die Kohlensäure den Teig noch etwas fluffiger machen soll. Bitter Lemon desshalb, weil ich ja vorher schon wusste, dass ich mit Lemon Curd arbeiten will und ein zitroniger Geschmack im Kuchen desshalb nicht schaden kann, sofern er denn überhaupt rauskommt)
100g Zucker
100g Mehl
30g Kakao
1TL Backpulver
1 Prise Salz


Die 3 Eier werden erstmal getrennt. Das Eigelb anschließend mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann wird das Backpulver, Salz und Wasser/Bitter Lemon zugegeben. Anschließend wird das steifgeschlagene Eiweiß untergehoben. Mehl und Kakao sollte man jetzt sieben und auch nach und nach vorsichtig unterheben, damit alles schön fluffig bleibt (hab ich zwar auch nicht gemacht und schmeckt trotzdem hervorragend aber beim nächsten Mal halt ich mich ans Rezept ;)
Das ganze wird dann in eine herzförmige Backform gegeben und bei 190° ca 40min gebacken (je nach dem wie groß die Form und wie hoch der Teig)

Währenddessen könnt ihr schonmal den Belag vorbereiten:
Himbeeren abspülen und etwa 1/3 in eine halbe Tube Milchmädchen geben. Das ganze mit 2 Teelöfeln Lemoncurd verrühren. Wenn man es jetzt kostet ist es furchtbar süß. Keine Sorge zusammen mit dem Teig ist es nachher wirklich super lecker und auch wenn es etwas flüssig erscheint, der Teig nimmt etwas Flüssigkeit auf und alles ist perfekt :)
Wenn der Kuchen dann fertig gebacken ist, kann man ihn mit einer Schnur in 2 Hälften teilen und beide Hälften unterschiedlich bestreichen. Auf die untere Hälfte haben wir nun die Milchmädchen - Himbeeren gegeben und die andere Hälfte haben wir direkt mit Lemon Curd eingeschmiert und anschließend die restlichen Himbeeren drauf verteilt. et voilà


Testurteil: unbedingt wieder!!!! (wahrscheinlich wird er nicht bis nach dem Abendbrot überleben...)

Tip: den "Lieblingsbelag" (auch wenn es wirklich schwer ist einen zu favorisieren) auf die obere Hälfte machen, da diese noch leicht knusprig ist :) (vielleicht kann man die Unterhälfte auch nochmal kurz von oben anbacken - vielleicht vorher mit etwas bestreichen? nur womit? bitte gerne Vorschläge, ich probiere alles aus ;D

zum Valentienstag wäre das auch nett... (wenn man auf Kitsch steht und einen "Feiertag" zum Lieben braucht;)

Dienstag, 5. Juli 2011

Englischer Abend ("Chicken Leek & Lemon Fricasee" und "Queen of Puddings)

Wer es noch nicht weiß, ich interessiere mich zZt für die englische Küche.
Und habe auch direkt 2 super leckere Rezepte ausprobiert (direkt heißt, Mai/Juni - schon eine Weile her und ich hab auch leider selbst keine Bilder davon):
Das Frikassee stammt von "Duchy Originals" http://www.duchyoriginals.com/
und der Nachtisch aus meinem Buch "English Cooking" http://www.amazon.de/English-Cooking-schlechter-wird-widerlegt/dp/3423362189/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1309858251&sr=8-2

Legen wir also los mit dem Hauptgang:

Chicken Leek & Lemon Fricasee

wir bauchen
1große Stange Porree (oder 2 kleine)
-> Porree engl. Leek
1 1/2 El Oliven Öl (da es zum Anbraten des Fleischs genommen wird, haben wir Erdnussöl genommen, das brennt nicht an)
20g Butter
etwas Mehl um das Huhn darin zu baden und das Frikasee anzudicken
150ml Lemon Curd (kann man überall kaufen, wo es englische Lebensmittel gibt oder auch ganz leicht selber machen - Rezept folgt ganz am Ende)
150ml Hühnerbrühe
1Tl Tymian
1 gehäufter Tl Creme fraiche
2 El Petersilie
und Hühnerbrust natürlich

Als erstes machen wir den Porree sauber. Anschließend trennen wir den grünen vom weißen Teil. Den grünen legen wir zur Seite, der ist noch nicht dran. Den weißen schneiden wir klein (klein heißt in diesem Fall mundgerechte Stücke, nicht Miniatur). Das Öl wird erhitzt und der weiße Porree anschließend darin 2min gebraten. Das Hühnen schneiden wir ebenfalls klein, bestäuben wir mit Mehl und würzen es mit Salz und Pfeffer. Es wird dann von jeder Seite 5 - 6min. Dann kommt die Butter hinzu und der weiße Porree wird noch einmal dazu geworfen und gegart, bis er weich ist. Anschließend rühren wir etwas Mehl (Mehlschwitze like), Lemon Curd und Brühe, sowie den Tymian unter und lassen das ganze aufkochen - ca 6 - 7 min.
Dann nehmen wir die Pfanne vom Herd und rühren die Creme fraiche, die Petersilie und den grünen Porree (geschnitten natürlich) unter. Dazu haben wir Reis serviert.

FERTIG :)

Testurteil: super lecker und auch als Frühlings - und Sommergericht gut geeignet, durch den frischen Zitronentouch

 Weiter gehts mit dem Nachtisch, mit dem man tatsächlich schon vor oder während der Zubereitung des Hauptgangs beginnen sollte. Also am Besten man kocht zu zweit oder, wenn die Küche groß genug ist auch gern zu dritt oder viert. Bei dem vielen Essen, was dabei rauskommt, bietet sich dieser englische Abend sowieso als Kochspaßabend mit Freunden an :)

Für die Queen of Puddings brauchen wir

100g frische Weißbrotkrumen
600ml Milch
50g Butter
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
50g Zucker
(wir haben braunen Zucker verwendet, dadurch kann man später schlecht beurteilen, ob die Schneedecke schon angebräunt ist oder nicht)
6 Eigelb
4 Eiweiß
225g Zucker
Himbeermarmelade
(wir haben frische Himbeeren genommen, püriert, aufgekocht und mit etwas Gelierzucker angedickt - eine absolute Alternative zu Supermarktmarmelade, die hier in Deutschland unvergleichlich anders schmeckt als englische)

Die Weißbrotkrumen werden in einer ausgebutterten feuerfesten Form verteilt. Die Milch, die Butter und die Zitronenschale werden in einem Topf langsam zum Kochen gebracht. 50g Zucker werden anschließende in der Milch aufgelöst und nach und nach das verquirlte Eigelb zugegeben. Die Flüßigkeit wird anschließend über die Brotkrumen gegeben und bei 200° im vorgeheizten Ofen gebacken. 25min ungefähr.
Kurz bevor der Auflauf fertig ist, schlägt man das Eiweiß schnittfest und lässt den Zucker langsam einrieseln.
Kurz bevor man den Hauptgang serviert, bestreicht man den Auflauf mit der Himbeermasse (nimmt man Marmelade, sollte man sie vorher etwas erwärmen). Anschließend kommt die Baisermasse oben drauf und das Ganze bei 140° in den Ofen. Am Ende des Hauptgangs sollte das dann fertig sein und bei uns kam es auch sehr gut hin. Zwischendurch ruhig mal nachsehen gehen, nicht, dass die Basierdecke zu dunkel wird.

Testurteil: eine Sünde!

super lecker!

Lemon CurdSaft und abgeriebene Schale zweier unbehandelter Zitronen mit einem Ei in einer hitzebeständigen Schüssel verrühren. 40g Butter und 50g Zucker dazugeben und glatt rühren. Die Mischung danach in einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen, bis sie eindickt. In ein Marmeladenglas gießen und mit Zellophan und einem Gummiband o.ä. verschließen.

Sehr vielseitig in der der Küche einsetzbar und immer super lecker. egal ob auf's Brot mit Roastbeef oben drauf, beim Backen in der süßen Küche oder zu so herzhaften Gerichten wir Fricasse. Es gibt immer einen frischen besonderen Kick mit rein! Einfach toll!

Bananen-Joghurt-Brownies

Eigentlich sollte es gar nicht mit Joghurt gemacht werden, weil Joghurt viel zu flüssig ist und einen recht starken Eigengeschmack hat. Ich habe es aber trotzdem mal versucht, weil sowohl Mascarpone als auch Creme double im Supermarkt um die Ecke ausverkauft waren... Hatten wohl alle die selbe Idee??!

Als Grundrezept habe ich mich erstmal an das Mascarpone-Brownie- Rezept gehalten, was ich schon einmal verwendet habe und mit dem alle SEHR zufrieden waren.
(das findet ihr hier: http://www.usa-kulinarisch.de/cgi-bin/box.cgi?id)

Da ich nun aber Joghurt hatte, der etwas dünner ist als Mascarpone und ich außerdem Bananensaft in meinen Teig gemischt habe, sah meine Zutatenliste dann so aus:

150g Butter
200g Blockschokolade
150g brauner Zucker
1 Päckchen Vaniliepulver
1 Prise Salz
50g Kakao
300g Joghurt
250ml Bananensaft
3 Eier
100g Mehl


Fangen wir also an:
Butter und halbe Schokolade in einem Topf schmelzen und anschließend in eine Schüssel geben. Zucker, 1/2 Päckchen Vaniliezucker, Salz, Kakao und 50g Joghurt dazu und alles verrühren. Dann den Bananensaft und die Eier reinrühren. Zum Schluss das Mehl. Das Ganzen haben wir dann im vorgeheizten Ofen bei 175° 40min gebacken. In der Zwischenzeit haben wir den restlichen Joghurt in eine Schüssel geworfen, die Hälfte der restlichen Schokolade reingeraspelt und eine pürierte Banane untergerührt. Als der kuchen aus dem Ofen kam, haben wir eine gestückelte Banane draufgepackt und den Joghurt drübergegossen. Da der Kuchen ja noch warm war, ist ein Teil der in den Joghurt geraspelten Schokostücke flüssig geworden. LECKER :)
Am Besten auch nicht allzu lang vor dem Servieren abkühlen lassen. Warm schmecken Brownies doch am Besten :)


seht ihr, mit dem Joghurt, rutscht das alles runter, sobald die Springform weg ist :(
nächstes Mal also unbedingt wieder mit Mascarpone :)

Freitag, 11. März 2011

Double Chocolate Cookies

Ich hatte mal wieder Lust auf was schokoladiges, was sündhaft tolles, mupfiges und überaus schokoladiges.
Allgemein bekannt ist wohl, dass die Ammis sowas beherrschen. Also dachte ich mir: Suche dir Originale raus. Mach keine deutschen Nachmacher sondern was echt amerikanisches.
Ideen sollte ich hier finden: http://www.usa-kulinarisch.de/.
Und ich sollte fündig werden.

Für unsere Double Chocolate Cookies brauchen wir:

250g Zartbitterschokolade
125g weiche Butter

1 Prise Salz
175g Zucker

1 Päckchen Vaniliezucker
1 Ei (Größe M)
200g Mehl

1 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
100g Vollmilchschokolade

Und ich wäre ja kein Improvisationskoch, wenn ich es SO machen würde.
Hm... was könnte da noch gut drin schmecken?

1 TL Nutella
1 TL Honig

Tip: desshalb vorher nur 100g Zucker (und in braun! natürlich! sowieso!)

1 Hand voll Macadamianüsse
Tip: wenn man nicht selbst zum Einkauf fährt, sollte man sagen, wofür man diese Nüsse haben möchte, sonst kommt der Käufer mit gesalzenen zurück und man muss sie erst noch abspülen und abtupfen... (so wie hier)

Nachdem wir nun also die Macadamianüsse gewaschen und getrocknet haben, können wir sie zerhacken.
Das gleiche, bis auf das Bad, machen wir auch mit der Schokolade.
150g Schokolade schmeißen wir erstmal in ein Wasserbad und lassen sie schmelzen.
Butter, Salz, Zucker, Vaniliezucker verprügeln wir so lang mit dem Schneebesen, bis es uns nett anzusehen erscheint. Dann schmeißen wir das Ei und die geschmolzene Schokolade dazu und anschließend das Mehl, Backpulver und den Kakao. Den Rest der zerstückelten Schokolade und die Nüsse kommen jetzt zum Einsatz: sie werden unter den Teig gerührt.
Dann machen wir ein paar kleine Häufchen auf ein Backblech und backen es. Laut Anleitung 10 - 12min bei 175°. Ich kann nicht sagen, ob das stimmt oder wie sich die Zeit mit dem andern Matschkram, den wir extra dranhaben verändert, weil unser Herd eh nicht macht, was er soll und ich die Cookies fast 45min drin hatte... Unser bester Freund ist also absolut kein Maß ;)

Testurteil: wenn sie noch warm sind, sind sie UNGLAUBLICH LECKER!


man beachte, dass die Kekse SEHR weit auseinander gehen, also ruhig kleine Häufchen machen und Platz lassen...

Donnerstag, 3. März 2011

tarte au chocolate


Neues aus der Küche.

Ich habe gebacken - schon eine Weile her.
Und letztens erst hab ich das noch einmal gemacht und dann mit Birnen drin :) LECKER.

Was braucht man?

Eier, Kakao in etwa gleich viel Mehl (wir wollen das ja schön schokoladig), den Birnensaft (Dosenbirnen), die Birnen, etwas weiche Butter, gemahlene Mandeln

- für genaue Maßangaben guckst du hier  http://www.chefkoch.de/rezepte/463481139477120/Tarte-aux-Poires-et-au-chocolat.html
(da stimmt das kakao und mehl verhältnis allerdings nicht so recht - das muss man dann schon selbst inprovisieren und ich hab kein mürbeteig für unten drunter gemacht)

dann schmeißt man alles zusammen (bis auf die birnen), vermischt es ne runde, schmiert es in eine form, drück die birnen rein (ich hab erst die eine hälfte vom teig, dann die birnen und dann den 2. Teil, weil ich die Birnen nicht rausguckend wollte)
dann: ab in den ofen

Achtung: hat man ein ausgewogenes Mehl - Kakao - Verhältnis, muss man den Kuchen um einiges länger backen!


Testurteil: Lecker!

das ist die ohne - Birnen - Variante
mit Kakaoglasur (Puderzucker, geraspelte Schokolade - hatte nix anderes und hab normale zartbitterschoki genommen)


Montag, 24. Januar 2011

wo wir grad durch die Kindheit stöbern...

... sollten wir auch die gebackenen Bananen nicht auslassen.
In irgendeiner Kinderzeitschrift war "ein Rezept aus fernen Ländern" drin und bei dieser speziellen Ausgabe handelte es sich um gebackene Bananen, wie man sie sonst vom Chinesen kennt.
Daran habe ich mich nun also erinnert und bekam Appetiet. Das Rezept habe ich natürlich schon lang nicht mehr, also musste ein neues her.
Und wenn man keine Ahnung hat: http://www.chefkoch.de/
Ein bisschen suchen musste ich, bis ich endlich eine Variante mit Teig hatte. Der Teig, wie sollte es anders sein, beinhaltet aber nichts außer:
180 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Ei
30 g Zucker
200 ml Milch

Natürlich habe ich mir das nicht aufgeschrieben oder weggespeicht. Tage später beim Einkaufen, schmeiß ich also Bananen in den Wagen und zuhause angekommen, will ich loslegen.
Was kommt da nochmal alles rein? k.A. irgendwie... 180g Mehl und ein Ei. Mehr wusste ich nicht mehr und zum Nachgucken war ich auch zu faul. Was wäre meine Kochkunst ohne Improvisation? ;)
Also erstmal Ei und Mehl zusammen... dann... ach, nehmen wir mal noch etwas Zucker! Den braunen? Ja, wo ich ihn schonmal in der Hand hab. - Also rein damit (nach Gefühl natürlich - aber nicht so viel, der Honig kommt ja nachher auch noch dazu) ... Irgendwas zum verflüssigen... Aber was war das doch gleich... Milch? hm... Selter? wie beim Zitronenkuchen? Haben wir Selter? Nein... Also? Nehmen wir mal Malzbier, das steht hier grad so rum....
Noch ein bisschen zäh... nochmeh Malzbier? *abschmecken* Nein, dann wird's zu "malzig" --- was haben wir noch? AHHH... Bananensaft ... rein damit
Kräftig rühren. Abschmecken. Lecker.
Bananen in Stücke schnibbeln, in den Teig werfen, ertrinken lassen, retten und rein in die brutzelnde Butter in der Pfanne. (Hätte man jetzt eine Friteuse, würden sie anschließend formschöner aussehen...)
Von allen Seiten brutzeln lassen und auf den Teller werfen. Honig drüber. Fertig. LECKER

Testurteil: nicht schlecht aber noch nicht perfekt
Tip: statt den Honig neben den Teller zu schmeißen, empfehle ich ihn über die Bananen zu geben - sieht besser aus und schmeckt auch besser :)

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