Sonntag, 17. März 2013

Mandelhörnchen? Nichts leichter als DAS!

Hätte ich gewusst, wie einfach Mandelhörnchen zu machen sind, hätte ich sie schon viel früher mal gemacht :)
10 Minuten basteln, 10 Minuten backen - FERTIG! Einfach genial und lecker!

Also, wie funktionierts?

wir brauchen:
200g Marzipanrohmasse
100g gemahlene Mandeln
2TL Zitronensaft
(2. Runde habe ich frisch gepressten Orangensaft genommen - auch lecker)
100g Puderzucker
1 Eiweiß
100g gehobelte Mandeln
100g Schokolade
(Kuvertüre oder eine Tafel gute Zartbitterschoki)


Wir kneten den Puderzuckern, das Marzipan und die gemahlenen Mandeln, das Eiweiß und den Saft zusammen, formen Hörnchen, wälzen sie in den gehobelten Mandeln und schieben sie für 10 - 12 Minuten in den Ofen - bis die ersten Mandeln bisschen angeknuspert aussehen :)
Inzwischen setzten wie die Schokolade auf (schmelzen sie im Wasserbad) und wenn die Hörnchen aus dem Ofen kommen und gut abgekühlt sind, schicken wir sie auf einen kurzen Tauchgang... und ZACK: FERTIG!

geil, wie einfach das geht oder? :)

Tipp:

1. Der Teig ist ziemlich matschig und klebrig, daher empfehle ich den Teig mit Hilfe von 2 Esslöffeln aus der Schüssel zu nehmen. 1 Esslöffel voll Teig = ein Hörnchen. Der 2. Löffel dient zum Abstreichen.
Das Häufchen Teig am besten direkt in die gehobelten Mandeln werfen und mit diesen bedecken, dann kann man die Hörnchen gut formen ohne sich völlig einzusauen und hat gleich die Mandeln dran :)

2. Wenn die Hörnchen aus dem Ofen kommen und man sie anfasst sind sie noch sehr weich - keine Sorge, das muss so. Wenn sie gut abgekühlt sind, sind sie außen fest und innen etwas weich - perfekt!



Testurteil: super lecker. ubedingt wieder!

Sonntag, 3. Februar 2013

Donauwellen

Man da war ich ja heut fleißig :)
Letztes Wochenende hab ich das mit den Donauwellen schonmal versucht, hat leider nicht geklappt. Ich hab das Rezept entsprechend umgeschrieben und nun hats super gut geklappt :)
Dazu muss ich aber gestehen, dass ich beim letzten Mal auch extrem geschummelt habe ;)

Wir brauchen also tatsächlich:

Teig:

250g Butter
250g Zucker
6 Eier
350g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
Kakao
1 Glas Kirschen


Creme:
500ml Milch
1 1/2 Vaniliepuddingpulver
250g weiche Butter



Guss:

300g Kuvertüre
50g Butter
1/2 Becher Sahne


Schön Butter und Zucker cremig rühren, Eier, Mehl, Backpulver und ein Schuss vom Kirschsaft zusammenrühren und schonmal den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Hälfte vom Teig auf's Backblech geben. Die andere Hälfte vermengen wir mit Kakao... so ca 2 Esslöffel aber wenn man Kakao so mag wie ich, dann darfs auch mehr sein ;)
Die Schokohälfte verteilen wir jetzt auf der hellen Hälfte und schieben das ganze dann in den Ofen.
Für 30 Minuten - nicht länger.
Dann rühren wir den Pudding an, so wie es drauf steht. Dann ziehen wir die weiche Butter und die Sahne drunter. Das lassen wir dann abkühlen, genauso wie den Kuchen. Und dann verteilen wir die Creme darauf.
Anschließende widmen wir uns dem wohl schönsten Teil: SCHOKOLADE
Wir schmelzen die Schokolade und die Butter zusammen und ziehen dann die Sahne drunter. Und dann verteilen wir das auf dem kalten Kuchen und lassen die Schokolade auch noch ein bisschen abkühlen :)
Wenn man die Schokoschicht fest haben möchte, muss man Sahne und Butter natürlich weglassen aber ich wollte kein Schokobrett sondern eine leckere Schokoschicht, die beim Schneiden auch nicht bricht :)

 
Testurteil: unbedingt wieder :D

Kohlrabicremesuppe

Ich wollte Kohlrabi und auch mal ne Suppe machen. Also beides zusammen.
Laut Rezept brauchen wir:

Kohlrabi
Brühe
Weiswein Rotwein
Zwiebellauch Zwiebeln
Butter
Salz, Pfeffer
Sahne


und ich hab dazugetan:

ne halbe Gurke (lag halt noch so rum)
n Becher Kräuterfrischkäse
Muskat, Oregano, etwas Majoran


Hab den Kohlrabi und die halbe Gurke naggich gemacht, zerkleinert und mit der Zwiebel das gleiche getan. Alles zusammen hab ich dann im Topf mit Olivenöl angedünstet mit einem Glas Brühe und einem guten Schuss Wein abgelöscht und das Ganze ne ganze Weile einkochen lassen und alles schön gewürzt. Dann hab ich den leckeren Schmelzkäse eingerührt und noch ein bisschen rumköcheln lassen... und dann irgendwann hab ich noch n halben Becher Sahne dran gekippt...
Man das ist ganz schön lecker geworden - auch wenn sich Weiswein sicher besser machen würden :)



Testurteil: SEHR GUT!

Sonntag, 7. Oktober 2012

Cookie - Alarm

Zur Abwechslung mal ein freies Wochenende, YEAH. Und draußen richtig schönes Herbstwetter. Was gibt es da besseres als sich den Tag mit Leckereien zu versüßen?
Nüscht!
Kuchen oder Kekse, fluffige Cookies oder Knusperkram?
Schauen wir doch ma hier. Hier finden wir nämlich jede Menge Leckereien und da wir, also vor allem ich, ja nicht auf Kalorien achten muss, kann ich die Low-Fat-Rezepte einfach überblettern und gleich zu den richtigen Sauereien scrollen. Ausgesucht hab ich mir die Super Chunk Cookies und die Weltfriedens-Kekse (schon allein wegen dem Namen, muss man sie mal machen, find ich)
Da ich mich nicht entscheiden konnte, hab ich einfach beide gemacht :)

Fangen wir mit den Weltfriedenskeksen an und schauen mal, was wir davon überhaupt im Haus haben.

Wir brauchen:

160g   Mehl
30g     Kakao

1/2Tl  Natron hab ich nicht. also durch Backpulver ersetzt.
160g   Butter
150g   brauner Zucker
50g     weißer Zucker

1/2Tl   Fleur de sel hätte ich gehabt, hab ich aber vergessen mit ran zu machen.
1Tl      Vanillezucker (selbstgemacht)
140g    Bitterschokolade hätt ich auch gehabt aber ich hab Choco Crossies im Schrank entdeckt (auch mit Bitterschokolade) und gedacht "ach, das wär ja mal was"

Lassen wir das Backen beginnen:

Kakao, Natron -> Backpulver und Mehl vermischen wir in einer Schüssel. Butter, Zucker, Salz und Vaniliezucker schlagen wir schön cremig und geben dann die Mehlmischung dazu, rühren fleißig weiter und geben zum Schluss die gehackten Choco Chrossies dazu. Schon feddich :) Laut Originalanleitung soll man den Teig anschließend rollen und 3h kühlen lassen und tralala aber das dauert ja alles und wir wollen JETZT naschen :D
Also formen wir uns kleine Bällchen, drücken sie platt und tun sie auf unser Backblech (2 sollten es sein), was natürlich hübsch mit Backpapier ausgelegt ist, und schieben das Gesamtkunstwerk dann bei 160°C in den vorgeheizten Ofen :) 12 Mintuten backen wir das dann - unbedingt nicht länger, auch wenn der Teig noch weich und brüchig ist. Wenn man die Kekse dann auch einem Rost abkühlen lässt werden sie auch fest. Nur Geduld und auf keinen Fall totbacken! Und fertig sind die WeltfriedensKekse :)

am besten ein Glas Milch dabei, die sind nämlich wirklich seeehr schokoladig und mächtig :)

Testurteil: lecker! unbedingt wieder.



Bei den folgendem Rezept wurde noch mehr improvisiert und das Ergebnis war auch gleich viel besser - da hab ich mich in meinem Tun wieder bestätigt gefühlt ;D

Wir brauchen für die Super Chunk Cookies:

225g  Butter
175g  Zucker

170ml gezuckerte Kondensmilch (1/2 Dose Milchmädchen) hab ich nicht! Aber dafür hab ich einen vollen Kühlschrank und Phantasie: Ich nehme mir also 150ml Sahne und fülle diese mit Ingwercurd auf bis der Eichstrich 175ml erreicht ist :) Das ganze gut schütteln und schon haben wir einen Ersatz mit Geschmack. Machen wir also Ingwerkekse?!
350g   Mehl
1/2Tl  Backpulver

Messerspitze Natron hab ich immernoch nicht, also etwas mehr Backpulver
100g  Schokolade, weiß bei mir kommt nur dunkle Schokolde rein ;)
75g    Macadamia - Nüsse (gasalzen) hab ich nicht. außerdem machen wir ja nun Ingwerkekse. Und was hab ich da im Kühlschrank? kandierten Ingwer - wie praktisch :)
50g    Karamelbonbons hab ich nicht, mag ich nich, passt auch gar nicht dazu also: lass ich weg!

Dann fangen wir mal an:

Ingwer und Schokolade zerhacken wir erstmal und stellen das zur Seite. Dann rühren wir unser Milchmädchenersatz an: Ich würde empfehlen das Mischungsverhältnis etwas zugunsten des Ingwercurds zu ändern. Also mehr Ingwercurd und etwas weniger Sahne, um den Keks etwas mehr nach Inwgwer schmecken zu lassen. Außerdem wird es dann noch etwas dickflüssiger und kommt dem Milchmädchen noch näher zumindest von der Konsistenz - geschmacklich ist es natürlich kein Vergleich: "furchtbar süß" vs. "lecker Ingwer, ein Hauch Schärfe und eine leichte Süße"

Den Teig selbst machen wir dann wieder genau wie oben:
Butter und Zucker schlagen wir schaumig, geben dann unsere Ingwersahne dazu und anschließend Mehl & Backpulver. Und die gehackte Schokolade und Ingwer nicht vergessen. Wieviel Ingwer ihr nehmt müsst ihr mal sehen. Ich hab alles genommen, was ich noch hatte, das war nicht sonderlich viel - vielleicht 50g oder so.

Im Gegensatz zu der Weltfriedensschokoversion gehen diese Cookies hier noch mehr außeinander. Also die Häufchen ruhig klein halten und ausreichenden Abstand nicht vergessen. Also wieder aufs backpapierte Backblech und anschließend bei vorgeheizten 180°C in den Ofen. Für 13 Minuten dieses Mal. Aber auch nicht länger.... das kennen wir ja schon: die Zeit ist enorm WICHTIG!
Und wieder abkühlen lassen.

super gut: außen knusprig, innen lecker weich.


Testurteil: nächstes Mal etwas mehr Ingwer, dann ist es perfekt. (oder vielleicht noch mit geriebener Orange aufwerten?)

Donnerstag, 23. August 2012

Pizza Pizza

Wo findet man ein gutes Pizza-Rezept? Kommt wohl drauf an, wie man sie mag. Wir mögens amerikanisch, fluffig, locker und nicht so dünn...
1. Weg: www.USA-kulinarisch.de und zack: "Pizza dough" fälschlicher Weise findet man das Rezept unter Fast Food. Wenn man allerdings den Teig und die Soße (www. usa-kulinarisch.de "Marinara Sauce") selbermacht und dann noch den Belag frisch schnibbelt ist es nicht sonderlich "fast" ... aber macht nix, die Arbeitszeit lohnt sich.

Wir brauchen für den Teig:

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
je 1/2 TL Salz und Trockenhefe
1 Prise Zucker
2 TL Olivenöl
150 - 170 ml Wasser

außerdem hab ich dran:
Oregano
Pfeffer
Paprikapulver
ergibt 1 Pizza (30 cm)


soweit so gut... soweit so lecker

Und für die Soße:

1 gr. Dose Tomaten (825 ml), abgegossen    -  hab passierte Tomaten stückig und scharf genommen
125 g Tomatenmark
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1/4 TL Zwiebelpulver
1/4 EL Oregano
1 TL Basilikum, getrocknet
1 Prise Chili
  ^^ wir haben ja schon die scharfen Tomaten
3/4 TL Knoblauchsalz
2 TL Olivenöl
1 TL Zucker
50 Gramm Parmesan, gerieben

ergibt für 4 - 6 Pizzas ^^ desswegen hab ich auch von allem (außer von den Gewürzen natürlich) nur die Hälfte genommen :) Wir brauchen ja nur eine Pizza...


Und Belag:

Na wie's euch schmeckt wir hatten dabei:

Paprika
Zwiebel
Championgs
Mais
Hackfleisch
(hab ich leider vergessen... wollte ich eigentlich würzig anbraten und mit drauf tun)
 
Zubereitung Teig
Das Mehl mit Backpulver, Salz, Hefe und einer Prise Zucker vermischen, Olivenöl mit lauwarmem (nicht heißen!) Wasser vermischen und zum Teig geben, alles sehr gut durchkneten, mindestens 5 Minuten lang. Den Teig zehn Minuten gehen lassen, nochmal gut durchkneten und eine Stunde ruhen lassen. Wärenddessen hab ich die Soße nagerührt: Alle Zutaten, bis auf Zucker und Käse, gut mischen und 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zucker und Parmesan zugeben und nochmals zehn Minuten garen lassen, oft rühren. Zurück zur Pizza: Pizza- oder Springform einfetten - ich hab ne Tarteform genommen, geht auch super gut :) Teig mit den Fingern in die Form drücken. Wieder zehn Minuten stehen lassen und in der Zeit den Belag vorbereiten. Pizzaboden mit Knoblauchöl (haben wir nicht, Olivenöl tuts auch) beträufeln, mit der Soße bestreichen und mit Parmesan bestreuen, belegen und wieder mit restlichem Käse bestreuen. Bei 230 Grad (Umluft 200) etwa 15 Minuten backen.

Testurteil: auch vegetarisch super lecker ;)



der Teig in seiner Tarteform


unser Belag (Mais ist noch in der Dose, musste ja nich geschnibbelt werden)


unsere leckere Soße


und das Gesamtkunstwerk


und findet ihr nicht auch, dass mein Käserest ein wenig Ähnlichkeit mit Bambi hat? Gut, die Blume ist etwas hochgerutscht und der Hals etwas länger und die Ohren etwas hasiger... aber sonst?! hm?? :)

 

Dienstag, 20. März 2012

Frühlingsstimmung mit einem Gruß aus Südamerika

Heute gibt es: Gefüllte Papaya
laut Rezept (Quelle: Das AIDA Kochbuch) brauchen wir

100g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Chilischoten
2 EL Öl
400g Rinderhack
400g gewürfelte Tomaten
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
50g frisch geriebener Hartkäse

2 große unreife Papayas
2 EL Olivenöl zum Beträufeln1 EL gehackte Petersilie

Die Pertersilie haben wir schonmal gar nicht erst mit auf die Einkaufsliste geschrieben. Ist ja eh nur Deko, die keiner isst.
Und Papayas... woran erkennt man ob die reif oder unreif sind, woher bekommt man die überhaupt um diese Jahreszeit und wenn man sie dann bekommt, ist sie nicht auf dem Bananenkutter schon gereift - das wird doch immer so kalkuliert, dachte ich?
Na schauen wir mal. In unserem Großsupermarkt des Vertrauens haben wir alles gefunden und gekauft, nur die Papayas nicht. Also erstmal zum Obst-und Gemüsehändler des Vertrauens, bei dem man sich vorstellen könnte, er sei selbst Jahre lang Matrose eines Bananendampfers gewesen.
Jetzt ist die Frage, was die Rezeptschreiberlinge als groß bezeichnen? Ich hab jedenfalls nur eine genommen, die erschien mir für 2 Personen mehr als ausreichend - nannte sich auch RIESEN-Papaya. (Und wenn ich mir das Bild im Kochbuch so ansehe, wo 2 Hälften auf einem Teller liegen... wir können froh sein, wenn wir einen Teller finden, wo eine drauf passt.)

Aber gut, wie fangen wir an? Wir nehmen uns 2 Zwiebeln und 2 Knobizehen und würfeln das hübsch. Statt eine Chilischote zu entkernen und die Hülle schon mit zu brutzeln, kommen bei uns später das Chiliöl und die darin eingelegten Chilischoten zum Einsatz. In einer geölten Pfanne brutzeln wir dann also erstmal unsere Zwiebeln und den Knobi. Dann lassen wir die Kuh dazu und braten sie gar. Anschließend kommen die Tomatenwürfel dazu und ein Teelöffel von unserm Chiliöl und eine Chilischote aus eben diesem Öl. Das ganze lassen wir dann ca 20 Minuten vor sich hin köcheln, rühren fleißig um und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. (Wir haben kürzlich gelernt, dass überall wo man Tomaten mit verarbeitet, eine Prise Zucker rangehört - also rein damit)
Den Backofen können wir schonmal auf 180° vorheizen und die Papaya halbieren und mit einem Löffel die Kerne rauskratzen. Dann verteilen wir unsere Hackmasse auf die Papayahälften (in dem Fall  nur eine, die reicht locker für 2 Leute. Die andere kommt abgedeckt in den Kühlschrank, gibts dann morgen)
Die gefüllte Papayahälfte kommt dann in eine feuerfeste Form und wird mit Olivenöl beträufelt.
Die Form wird mit Wasser gefüllt - so ungefähr bis zur Hälfte der Frucht. Und dann ab mit dem Ding in den Ofen. 50Minuten ungefähr. 10Minuten vor Ende können wir den Käse drübergeben :)

Testurteil: Lecker lecker - ABER: beim nächsten Mal, werden wir von dem Käse auch direkt was in die Hackmischung geben, die war etwas fad. Wir aber bestimmt besser, wenn sie jetzt einmacl durchgezogen ist.

Dienstag, 28. Februar 2012

Whoopie Pie

Whoopie Pies wurden in Maine (USA) zum offiziellen Dessert erklärt. Allerdings sind sie dort überwiegend mit Marshmallow Fluff gefüllt, von dem ich 1. nicht wüsste, wo ich es kaufen sollte und 2. denke, dass es VIEL zu süß ist.
Machen wir also was anderes, was sommerliches, was fruchtiges zwischen die beiden leckeren Schokotaler :)

Oder fangen wir doch am Besten erstmal an die Schokotaler überhaupt zu machen.
Dazu brauchen wir:

250g Mehl
50g Kakao

1 TL Natron (ich hab Backpulver genommen, auch wenn ich eben gelernt hab, dass man unter Verwendung säurehaltiger Zutaten doch lieber Natron verwendet)
1 Prise Salz
125g weiche Butter
200g braunen Zucker
1 Ei
150ml Buttermilch
Als erstes bereiten wir mal den Ofen vor und heizen ihm ein bisschen ein - 175° sollten reichen.
Dann schnappen wir uns zwei Backbleche und "tun da schonmal Backpapier drauflegen".
Jetzt mischen wir Mehl, Kakao, Backpulver (Natron) und Salz und parken das erstmal irgendwo.
Die Butter machen wir erstmal butterweich und rühren sie dann mit dem Zucker cremig, schlagen dann das Ei rein und drunter und geben langsam die Buttermilch und das Mehlgemisch zu und rühren da so lang drin rum, bis wir einen schönen Teig haben.
Den klecksen wir dann auf die Backbleche. Es ist dabei praktisch sie alle möglichst gleichgroß und gleichgeformt aussehen zu lassen oder wenigstens immer 2 gleiche. Und es wäre auch von Vorteil, wenn am Ende eine gerade Zahl bei rauskommt, es sei denn ihr wollt ein Küchlein ohne Füllung naschen.
Die Bleche schieben wir dann in den Ofen, eins auf mittlerer Schiene, eins auf die Unterste und nach 6 Minuten wird getauscht :) nach weiteren 6 Minuten sollten sie auch schon fertig sein.

Und nun zur Creme

Das verwenden wir laut Rezept:

125g weiche Butter
80g Puderzucker
150g Marshmallow Fluff
1 Prise Vanillezucker



und das hab ich verwendet:

125g weiche Butter
125g Puderzucker
300g Waldbeeren (TK)
1 Prise Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepudding
150ml Buttermilch


Wie gesagt, wir wollten es fruchtig: haben uns also einen Beerencocktail ausgesucht und den erstmal mit Butter, Zucker (auch Vanillezucker) und Buttermilch vermengt und die Beeren zerstampft... ganz schön flüßig das Ganze?! Einmal in ein sehr feines Küchensieb! Viel Flüssigkeit geht da auch nicht flöten. Wie binden wir das also? Wir schnappen uns ein Päckchen Puddingpulver und machen ihn nach Anleitung, nur das wir anstelle der Milch einfach unserer Beerenbrei verwenden. Also: etwas Beerenbrei abnehmen um das Pulver darin aufzulösen (RÜHRT WAS DAS ZEUG HÄLT, sonst hält das Zeug und ihr bekommt Klumpen) Nebenbei kochen wir den restlichen Beerenbrei schonmal unter ständigem Rühren auf, damit nicht ausversehen eine Beere ansetzt und dann rühren wir die Puddingmischung ganz fleißig drunter und stellen das ganze kalt.
Wenn es denn kalt ist und eine annehmbare Konsistenz hat, können wir immer jeweils ein Küchlein (die haben wir ja vorher abkühlen lassen) damit bestreichen und ein zweites als Deckelchen oben drauf pappen :)

Testurteil: sehr lecker. Wird ins Familienochbuch aufgenommen :)








Follower