Donnerstag, 23. August 2012

Pizza Pizza

Wo findet man ein gutes Pizza-Rezept? Kommt wohl drauf an, wie man sie mag. Wir mögens amerikanisch, fluffig, locker und nicht so dünn...
1. Weg: www.USA-kulinarisch.de und zack: "Pizza dough" fälschlicher Weise findet man das Rezept unter Fast Food. Wenn man allerdings den Teig und die Soße (www. usa-kulinarisch.de "Marinara Sauce") selbermacht und dann noch den Belag frisch schnibbelt ist es nicht sonderlich "fast" ... aber macht nix, die Arbeitszeit lohnt sich.

Wir brauchen für den Teig:

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
je 1/2 TL Salz und Trockenhefe
1 Prise Zucker
2 TL Olivenöl
150 - 170 ml Wasser

außerdem hab ich dran:
Oregano
Pfeffer
Paprikapulver
ergibt 1 Pizza (30 cm)


soweit so gut... soweit so lecker

Und für die Soße:

1 gr. Dose Tomaten (825 ml), abgegossen    -  hab passierte Tomaten stückig und scharf genommen
125 g Tomatenmark
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1/4 TL Zwiebelpulver
1/4 EL Oregano
1 TL Basilikum, getrocknet
1 Prise Chili
  ^^ wir haben ja schon die scharfen Tomaten
3/4 TL Knoblauchsalz
2 TL Olivenöl
1 TL Zucker
50 Gramm Parmesan, gerieben

ergibt für 4 - 6 Pizzas ^^ desswegen hab ich auch von allem (außer von den Gewürzen natürlich) nur die Hälfte genommen :) Wir brauchen ja nur eine Pizza...


Und Belag:

Na wie's euch schmeckt wir hatten dabei:

Paprika
Zwiebel
Championgs
Mais
Hackfleisch
(hab ich leider vergessen... wollte ich eigentlich würzig anbraten und mit drauf tun)
 
Zubereitung Teig
Das Mehl mit Backpulver, Salz, Hefe und einer Prise Zucker vermischen, Olivenöl mit lauwarmem (nicht heißen!) Wasser vermischen und zum Teig geben, alles sehr gut durchkneten, mindestens 5 Minuten lang. Den Teig zehn Minuten gehen lassen, nochmal gut durchkneten und eine Stunde ruhen lassen. Wärenddessen hab ich die Soße nagerührt: Alle Zutaten, bis auf Zucker und Käse, gut mischen und 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zucker und Parmesan zugeben und nochmals zehn Minuten garen lassen, oft rühren. Zurück zur Pizza: Pizza- oder Springform einfetten - ich hab ne Tarteform genommen, geht auch super gut :) Teig mit den Fingern in die Form drücken. Wieder zehn Minuten stehen lassen und in der Zeit den Belag vorbereiten. Pizzaboden mit Knoblauchöl (haben wir nicht, Olivenöl tuts auch) beträufeln, mit der Soße bestreichen und mit Parmesan bestreuen, belegen und wieder mit restlichem Käse bestreuen. Bei 230 Grad (Umluft 200) etwa 15 Minuten backen.

Testurteil: auch vegetarisch super lecker ;)



der Teig in seiner Tarteform


unser Belag (Mais ist noch in der Dose, musste ja nich geschnibbelt werden)


unsere leckere Soße


und das Gesamtkunstwerk


und findet ihr nicht auch, dass mein Käserest ein wenig Ähnlichkeit mit Bambi hat? Gut, die Blume ist etwas hochgerutscht und der Hals etwas länger und die Ohren etwas hasiger... aber sonst?! hm?? :)

 

Dienstag, 20. März 2012

Frühlingsstimmung mit einem Gruß aus Südamerika

Heute gibt es: Gefüllte Papaya
laut Rezept (Quelle: Das AIDA Kochbuch) brauchen wir

100g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Chilischoten
2 EL Öl
400g Rinderhack
400g gewürfelte Tomaten
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
50g frisch geriebener Hartkäse

2 große unreife Papayas
2 EL Olivenöl zum Beträufeln1 EL gehackte Petersilie

Die Pertersilie haben wir schonmal gar nicht erst mit auf die Einkaufsliste geschrieben. Ist ja eh nur Deko, die keiner isst.
Und Papayas... woran erkennt man ob die reif oder unreif sind, woher bekommt man die überhaupt um diese Jahreszeit und wenn man sie dann bekommt, ist sie nicht auf dem Bananenkutter schon gereift - das wird doch immer so kalkuliert, dachte ich?
Na schauen wir mal. In unserem Großsupermarkt des Vertrauens haben wir alles gefunden und gekauft, nur die Papayas nicht. Also erstmal zum Obst-und Gemüsehändler des Vertrauens, bei dem man sich vorstellen könnte, er sei selbst Jahre lang Matrose eines Bananendampfers gewesen.
Jetzt ist die Frage, was die Rezeptschreiberlinge als groß bezeichnen? Ich hab jedenfalls nur eine genommen, die erschien mir für 2 Personen mehr als ausreichend - nannte sich auch RIESEN-Papaya. (Und wenn ich mir das Bild im Kochbuch so ansehe, wo 2 Hälften auf einem Teller liegen... wir können froh sein, wenn wir einen Teller finden, wo eine drauf passt.)

Aber gut, wie fangen wir an? Wir nehmen uns 2 Zwiebeln und 2 Knobizehen und würfeln das hübsch. Statt eine Chilischote zu entkernen und die Hülle schon mit zu brutzeln, kommen bei uns später das Chiliöl und die darin eingelegten Chilischoten zum Einsatz. In einer geölten Pfanne brutzeln wir dann also erstmal unsere Zwiebeln und den Knobi. Dann lassen wir die Kuh dazu und braten sie gar. Anschließend kommen die Tomatenwürfel dazu und ein Teelöffel von unserm Chiliöl und eine Chilischote aus eben diesem Öl. Das ganze lassen wir dann ca 20 Minuten vor sich hin köcheln, rühren fleißig um und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. (Wir haben kürzlich gelernt, dass überall wo man Tomaten mit verarbeitet, eine Prise Zucker rangehört - also rein damit)
Den Backofen können wir schonmal auf 180° vorheizen und die Papaya halbieren und mit einem Löffel die Kerne rauskratzen. Dann verteilen wir unsere Hackmasse auf die Papayahälften (in dem Fall  nur eine, die reicht locker für 2 Leute. Die andere kommt abgedeckt in den Kühlschrank, gibts dann morgen)
Die gefüllte Papayahälfte kommt dann in eine feuerfeste Form und wird mit Olivenöl beträufelt.
Die Form wird mit Wasser gefüllt - so ungefähr bis zur Hälfte der Frucht. Und dann ab mit dem Ding in den Ofen. 50Minuten ungefähr. 10Minuten vor Ende können wir den Käse drübergeben :)

Testurteil: Lecker lecker - ABER: beim nächsten Mal, werden wir von dem Käse auch direkt was in die Hackmischung geben, die war etwas fad. Wir aber bestimmt besser, wenn sie jetzt einmacl durchgezogen ist.

Dienstag, 28. Februar 2012

Whoopie Pie

Whoopie Pies wurden in Maine (USA) zum offiziellen Dessert erklärt. Allerdings sind sie dort überwiegend mit Marshmallow Fluff gefüllt, von dem ich 1. nicht wüsste, wo ich es kaufen sollte und 2. denke, dass es VIEL zu süß ist.
Machen wir also was anderes, was sommerliches, was fruchtiges zwischen die beiden leckeren Schokotaler :)

Oder fangen wir doch am Besten erstmal an die Schokotaler überhaupt zu machen.
Dazu brauchen wir:

250g Mehl
50g Kakao

1 TL Natron (ich hab Backpulver genommen, auch wenn ich eben gelernt hab, dass man unter Verwendung säurehaltiger Zutaten doch lieber Natron verwendet)
1 Prise Salz
125g weiche Butter
200g braunen Zucker
1 Ei
150ml Buttermilch
Als erstes bereiten wir mal den Ofen vor und heizen ihm ein bisschen ein - 175° sollten reichen.
Dann schnappen wir uns zwei Backbleche und "tun da schonmal Backpapier drauflegen".
Jetzt mischen wir Mehl, Kakao, Backpulver (Natron) und Salz und parken das erstmal irgendwo.
Die Butter machen wir erstmal butterweich und rühren sie dann mit dem Zucker cremig, schlagen dann das Ei rein und drunter und geben langsam die Buttermilch und das Mehlgemisch zu und rühren da so lang drin rum, bis wir einen schönen Teig haben.
Den klecksen wir dann auf die Backbleche. Es ist dabei praktisch sie alle möglichst gleichgroß und gleichgeformt aussehen zu lassen oder wenigstens immer 2 gleiche. Und es wäre auch von Vorteil, wenn am Ende eine gerade Zahl bei rauskommt, es sei denn ihr wollt ein Küchlein ohne Füllung naschen.
Die Bleche schieben wir dann in den Ofen, eins auf mittlerer Schiene, eins auf die Unterste und nach 6 Minuten wird getauscht :) nach weiteren 6 Minuten sollten sie auch schon fertig sein.

Und nun zur Creme

Das verwenden wir laut Rezept:

125g weiche Butter
80g Puderzucker
150g Marshmallow Fluff
1 Prise Vanillezucker



und das hab ich verwendet:

125g weiche Butter
125g Puderzucker
300g Waldbeeren (TK)
1 Prise Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepudding
150ml Buttermilch


Wie gesagt, wir wollten es fruchtig: haben uns also einen Beerencocktail ausgesucht und den erstmal mit Butter, Zucker (auch Vanillezucker) und Buttermilch vermengt und die Beeren zerstampft... ganz schön flüßig das Ganze?! Einmal in ein sehr feines Küchensieb! Viel Flüssigkeit geht da auch nicht flöten. Wie binden wir das also? Wir schnappen uns ein Päckchen Puddingpulver und machen ihn nach Anleitung, nur das wir anstelle der Milch einfach unserer Beerenbrei verwenden. Also: etwas Beerenbrei abnehmen um das Pulver darin aufzulösen (RÜHRT WAS DAS ZEUG HÄLT, sonst hält das Zeug und ihr bekommt Klumpen) Nebenbei kochen wir den restlichen Beerenbrei schonmal unter ständigem Rühren auf, damit nicht ausversehen eine Beere ansetzt und dann rühren wir die Puddingmischung ganz fleißig drunter und stellen das ganze kalt.
Wenn es denn kalt ist und eine annehmbare Konsistenz hat, können wir immer jeweils ein Küchlein (die haben wir ja vorher abkühlen lassen) damit bestreichen und ein zweites als Deckelchen oben drauf pappen :)

Testurteil: sehr lecker. Wird ins Familienochbuch aufgenommen :)








Donnerstag, 23. Februar 2012

Tarte Tarte oder Tarte? - Hauptsache Tarte

Heute ist mein freier Tag und ich wollte mal wieder backen. Mein Männe durfte sich eine Tarte aussuchen (hab ne neue Tarte-Form, deshalb kam nur eine Tarte in Frage - muss ja alles mal ausprobiert/eingeweiht werden) Er hatte die Wahl zwischen einer Schoko-Birnen-Tarte, einer Schoko-Pinien-Tarte, einer Schoko-Tarte mit Pecannüssen und Whiskey und der fruchtigen Bakewell Tarte á la Jamie Oliver.... Er ergreift natürlich diese einmalige Gelegenheit und sucht sich ausgerechnet die OHNE Schokolade aus. Naja, dafür ist die dann beim nächsten Auswahlverfahren aus dem Rennen *hehe*

Mal abgesehen davon, dass er sich die aufwändigste Tarte ausgesucht hat, ist sie auch noch OHNE KAKAO!
Leute, ihr werdet es kaum glauben ABER: Ich kann tatsächlich auch ohne Kakao backen!
Und ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich jemals so aufwendig backen werde, wenn sich kein Krümelchen Kakao im Rezept bzw in meiner Abwandlung des Selbigen befindet!

Und was man da nicht alles für braucht...

Für den Teig brauchen wir:

250g Mehl und Mehl zum Bestäuben
50g Puderzucker (hab normalen Zucker genommen, Puderzucken hatten wir nicht)
125g kalte Butter in kleinen Stücken
1 Bio-Orange (abgeriebene Schale)
1 großes Ei
Milch


Das Mehl wird erstmal mit der Butter und dem Puderzucker zu feinen Krümeln verrieben. Die Orangenschale, etwas Milch und das Ei werden dazu gegeben und vermengt bis der Teig zusammenhält. Ein bisschen mit Mehl bestäuben, das Ganze in Frischhaltefolie wickeln und für 30min in den Kühlschrank packen.
Die Tarteform einfetten und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und versuchen dann in die Tarteform zu legen - im Rezept steht: locker über das Nudelholz wickeln - klappt bei mir aber nicht.... ich hab sie da irgendwie reingewurschtelt... ging auch ;) Den Teig in der Form andrücken und den überstehenden Teig abmachen (wenn man ihn einfach von oben auf die Kante drückt, geht er ganz einfach ab) Den Boden sticht man dann mehrfach mit einer Gabel ein, denkt das Ganze nochmal mit Frischhaltefolie ab und stellt es erneut für 30min in den Kühlschrank.
Das Backpapier wird anschließend durch Backpapier ersetzt und mit ungekochtem Reis beschwert. Im vorgeheizten Ofen (180°C) wird der Boden dann 12min blind gebacken. Papier und Reis wird dann entfernt und der Boden nochmal 5min gebacken.

Jetzt die Cranberrykonfitüre:

500g Cranberry (frisch oder TK)
150g braunen Zucker
2 Bio Orangen (abgeriebene Schale und Saft)


Cranberries, Saft und Schale von 1 1/2 Orangen und den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen und 15min unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Sobald das Ganze eingedickt ist, den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.


Jetzt die Frangipanecreme:

250g kalte Butter in kleinen Stücken
250g brauner Zucker
1 Bio-Zitrone (abgeriebene Schale)
1 Bio-Orange (abgerieben Schale)

3 große Eier
100g Haselnusskerne, gemahlen
100g Wallnusskerne, gemahlen (hab Mandeln genommen, weil ich gegen Wallnüsse allergisch bin)
60g Mehl

Butter und Zucker werden erstmal ordentlich cremig verhauen. Die angeriebenen Schalen unterrühren, nach und nach die Eier einzeln dazu und zum Schluss die Nüsse und das Mehl drunter rühren.


Dann gehts weiter: Die Cranberry-Masse wird fast vollständig auf dem Teig verteilt, dann kommt die Frangipanecreme oben drüber. Zum Schluss verteilen wir die restliche Cranberry-Pampe klecksweise obendrauf und das Ganze kommt dann für sage und schreibe 50min in den Backofen (im Rezept ist keine Temperatur angegeben, hab ich also einfach wieder die 180°C genommen)
Danach lässt man die Tarte erstmal 20 Minuten abkühlen, nimmt sie anschließend aus der Form und lässt sie vollständig auskühlen... jetzt könnte man entweder noch einen Guss aus 50g Puderzucker und ein bisschen O-Saft und Z-Saft machen und damit servieren oder man macht es sich so einfach wie wir und serviert es einfach mit Schlagsahne :)
(aus dem Saft der Früchte, die ja nun alle übriggeblieben sind, weil wir sie nur nackig gemacht haben, haben wir ne Limo gemacht + Ingwer - den hatten wir auch noch da :))

Testurteil: Aufwand hat sich gelohnt. Saulecker :)


Donnerstag, 29. September 2011

Himbeer - Bananen - Kakao

Ich hatte noch Himbeeren und eine Banane und Cadbury-Kakao sowieso im Haus... wieso nicht mal alles zusammenrühren?
Unglaublich lecker!
Natürlich muss es kein Cadbury-Kakao sein aber... ich liebe ihn einfach, weil er nicht so süß ist, wie die Kakaogetränkepulver, die man in Deutschland zu kaufen bekommt. Er ist sehr schokoladig und hat einfach genau die richtige Mischung. Nehmt einfach den Kakao, den ihr am liebsten mögt und die Variation Himbeer - Banane wird euch auch verzücken :)

Also brauchen wir:

eine Hand voll Himbeeren
eine Banane
(ruhig ein etwas älteres Modell, damit sie ein bisschen Süße mitbringt)
Kakao
und gute Milch
natürlich

die Himbeeren und die Banane in die Milch reinpürieren und den Kakao unterrühren.
Am besten warm genißen :)


Testurteil: SEHR GUT!




Montag, 18. Juli 2011

Himbeer - Herzen

Oh, da hab ich mich ja wieder selbst übertroffen :)
Ich hab heute im Supermarkt Himbeeren entdeckt und gleich welche mitgenommen. Dazu eine Tube Milchmädchen. Irgendwas lässt sich daraus schon zaubern. Und siehe da: Wie wäre es mit einem Buskuitboden mit Himbeeren und Lemon Curd?! Kein riesen Kuchen, den isst doch wieder keiner aber so kleine süße "Küchlein" zum zwischendurch naschen? Und als Nachtisch zu den Kohlrouladen, die es am Abend geben soll?

Also erstmal den Buskuitboden (natürlich kommt hierfür auch wieder nur ein Schokoteig in Frage):

3 Eier
2 EL Wasser, warm
(ich hab stattdessen Bitter Lemon genommen - von anderen Rezepten kennt man es mit Mineralwasser, da die Kohlensäure den Teig noch etwas fluffiger machen soll. Bitter Lemon desshalb, weil ich ja vorher schon wusste, dass ich mit Lemon Curd arbeiten will und ein zitroniger Geschmack im Kuchen desshalb nicht schaden kann, sofern er denn überhaupt rauskommt)
100g Zucker
100g Mehl
30g Kakao
1TL Backpulver
1 Prise Salz


Die 3 Eier werden erstmal getrennt. Das Eigelb anschließend mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann wird das Backpulver, Salz und Wasser/Bitter Lemon zugegeben. Anschließend wird das steifgeschlagene Eiweiß untergehoben. Mehl und Kakao sollte man jetzt sieben und auch nach und nach vorsichtig unterheben, damit alles schön fluffig bleibt (hab ich zwar auch nicht gemacht und schmeckt trotzdem hervorragend aber beim nächsten Mal halt ich mich ans Rezept ;)
Das ganze wird dann in eine herzförmige Backform gegeben und bei 190° ca 40min gebacken (je nach dem wie groß die Form und wie hoch der Teig)

Währenddessen könnt ihr schonmal den Belag vorbereiten:
Himbeeren abspülen und etwa 1/3 in eine halbe Tube Milchmädchen geben. Das ganze mit 2 Teelöfeln Lemoncurd verrühren. Wenn man es jetzt kostet ist es furchtbar süß. Keine Sorge zusammen mit dem Teig ist es nachher wirklich super lecker und auch wenn es etwas flüssig erscheint, der Teig nimmt etwas Flüssigkeit auf und alles ist perfekt :)
Wenn der Kuchen dann fertig gebacken ist, kann man ihn mit einer Schnur in 2 Hälften teilen und beide Hälften unterschiedlich bestreichen. Auf die untere Hälfte haben wir nun die Milchmädchen - Himbeeren gegeben und die andere Hälfte haben wir direkt mit Lemon Curd eingeschmiert und anschließend die restlichen Himbeeren drauf verteilt. et voilà


Testurteil: unbedingt wieder!!!! (wahrscheinlich wird er nicht bis nach dem Abendbrot überleben...)

Tip: den "Lieblingsbelag" (auch wenn es wirklich schwer ist einen zu favorisieren) auf die obere Hälfte machen, da diese noch leicht knusprig ist :) (vielleicht kann man die Unterhälfte auch nochmal kurz von oben anbacken - vielleicht vorher mit etwas bestreichen? nur womit? bitte gerne Vorschläge, ich probiere alles aus ;D

zum Valentienstag wäre das auch nett... (wenn man auf Kitsch steht und einen "Feiertag" zum Lieben braucht;)

Dienstag, 5. Juli 2011

Englischer Abend ("Chicken Leek & Lemon Fricasee" und "Queen of Puddings)

Wer es noch nicht weiß, ich interessiere mich zZt für die englische Küche.
Und habe auch direkt 2 super leckere Rezepte ausprobiert (direkt heißt, Mai/Juni - schon eine Weile her und ich hab auch leider selbst keine Bilder davon):
Das Frikassee stammt von "Duchy Originals" http://www.duchyoriginals.com/
und der Nachtisch aus meinem Buch "English Cooking" http://www.amazon.de/English-Cooking-schlechter-wird-widerlegt/dp/3423362189/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1309858251&sr=8-2

Legen wir also los mit dem Hauptgang:

Chicken Leek & Lemon Fricasee

wir bauchen
1große Stange Porree (oder 2 kleine)
-> Porree engl. Leek
1 1/2 El Oliven Öl (da es zum Anbraten des Fleischs genommen wird, haben wir Erdnussöl genommen, das brennt nicht an)
20g Butter
etwas Mehl um das Huhn darin zu baden und das Frikasee anzudicken
150ml Lemon Curd (kann man überall kaufen, wo es englische Lebensmittel gibt oder auch ganz leicht selber machen - Rezept folgt ganz am Ende)
150ml Hühnerbrühe
1Tl Tymian
1 gehäufter Tl Creme fraiche
2 El Petersilie
und Hühnerbrust natürlich

Als erstes machen wir den Porree sauber. Anschließend trennen wir den grünen vom weißen Teil. Den grünen legen wir zur Seite, der ist noch nicht dran. Den weißen schneiden wir klein (klein heißt in diesem Fall mundgerechte Stücke, nicht Miniatur). Das Öl wird erhitzt und der weiße Porree anschließend darin 2min gebraten. Das Hühnen schneiden wir ebenfalls klein, bestäuben wir mit Mehl und würzen es mit Salz und Pfeffer. Es wird dann von jeder Seite 5 - 6min. Dann kommt die Butter hinzu und der weiße Porree wird noch einmal dazu geworfen und gegart, bis er weich ist. Anschließend rühren wir etwas Mehl (Mehlschwitze like), Lemon Curd und Brühe, sowie den Tymian unter und lassen das ganze aufkochen - ca 6 - 7 min.
Dann nehmen wir die Pfanne vom Herd und rühren die Creme fraiche, die Petersilie und den grünen Porree (geschnitten natürlich) unter. Dazu haben wir Reis serviert.

FERTIG :)

Testurteil: super lecker und auch als Frühlings - und Sommergericht gut geeignet, durch den frischen Zitronentouch

 Weiter gehts mit dem Nachtisch, mit dem man tatsächlich schon vor oder während der Zubereitung des Hauptgangs beginnen sollte. Also am Besten man kocht zu zweit oder, wenn die Küche groß genug ist auch gern zu dritt oder viert. Bei dem vielen Essen, was dabei rauskommt, bietet sich dieser englische Abend sowieso als Kochspaßabend mit Freunden an :)

Für die Queen of Puddings brauchen wir

100g frische Weißbrotkrumen
600ml Milch
50g Butter
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
50g Zucker
(wir haben braunen Zucker verwendet, dadurch kann man später schlecht beurteilen, ob die Schneedecke schon angebräunt ist oder nicht)
6 Eigelb
4 Eiweiß
225g Zucker
Himbeermarmelade
(wir haben frische Himbeeren genommen, püriert, aufgekocht und mit etwas Gelierzucker angedickt - eine absolute Alternative zu Supermarktmarmelade, die hier in Deutschland unvergleichlich anders schmeckt als englische)

Die Weißbrotkrumen werden in einer ausgebutterten feuerfesten Form verteilt. Die Milch, die Butter und die Zitronenschale werden in einem Topf langsam zum Kochen gebracht. 50g Zucker werden anschließende in der Milch aufgelöst und nach und nach das verquirlte Eigelb zugegeben. Die Flüßigkeit wird anschließend über die Brotkrumen gegeben und bei 200° im vorgeheizten Ofen gebacken. 25min ungefähr.
Kurz bevor der Auflauf fertig ist, schlägt man das Eiweiß schnittfest und lässt den Zucker langsam einrieseln.
Kurz bevor man den Hauptgang serviert, bestreicht man den Auflauf mit der Himbeermasse (nimmt man Marmelade, sollte man sie vorher etwas erwärmen). Anschließend kommt die Baisermasse oben drauf und das Ganze bei 140° in den Ofen. Am Ende des Hauptgangs sollte das dann fertig sein und bei uns kam es auch sehr gut hin. Zwischendurch ruhig mal nachsehen gehen, nicht, dass die Basierdecke zu dunkel wird.

Testurteil: eine Sünde!

super lecker!

Lemon CurdSaft und abgeriebene Schale zweier unbehandelter Zitronen mit einem Ei in einer hitzebeständigen Schüssel verrühren. 40g Butter und 50g Zucker dazugeben und glatt rühren. Die Mischung danach in einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen, bis sie eindickt. In ein Marmeladenglas gießen und mit Zellophan und einem Gummiband o.ä. verschließen.

Sehr vielseitig in der der Küche einsetzbar und immer super lecker. egal ob auf's Brot mit Roastbeef oben drauf, beim Backen in der süßen Küche oder zu so herzhaften Gerichten wir Fricasse. Es gibt immer einen frischen besonderen Kick mit rein! Einfach toll!

Follower